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SPD West/Altstadt: Sozis für Tiere: Politische Schritte für einen progressiven Tierschutz

Termin

Datum:
14. April
Zeit:
19:00 bis 20:30

Veranstaltungsort

Veranstalter

SPD-Ortsverein Kiel West/Altstadt
E-Mail:
tabea-philipp@nullgmx.de
Website:
www.spd-kielwest.de

Im Jahr 2020 wurden in Deutschland über 759 Millionen Tiere geschlachtet. Ein Schwein im System der Tierindustrie wird nur sechs Monate alt, obwohl es eine biologische Lebenserwartung von zehn Jahren hätte. Eine „Milchkuh“ wird viereinhalb Jahre alt (Lebenserwartung 25 Jahre). Ein „Masthähnchen“ wird nur fünf bis sieben Wochen alt (Lebenserwartung fünf Jahre). Alle wissen, dass die Tierproduktion bis 2030 massiv gesenkt werden muss. Seltene minimale Verbesserungen sind für die Tiere kein Trost.

Rund 15 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes kommen aus der industriellen Tierhaltung. Ohne eine Reduzierung der Tierproduktion werden sich die Klimaziele nicht erreichen lassen.

Tiere empfinden wie wir Menschen Schmerzen. Als Sozialdemokrat*innen dürfen wir nicht hinnehmen, dass Tiere unnötigem Leid ausgesetzt sind. Die SPD sollte sich dafür stark machen, Tierausbeutung zu beenden. Davon ist Stefan Sander, Vorsitzender des Vereins „Sozis für Tiere“, überzeugt. Wir haben ihn zu Gast bei unserer Online-Sitzung am 14.04. um 19 Uhr und wollen diskutieren:

Was sind die wichtigsten politischen Schritte, um die Ausbeutung von Tieren zu verringern und unsere Klimaziele zu erreichen? Welchen Nutzen haben staatliche Tierwohllabels? Und warum ist der Tierschutz ein klarer Auftrag für die Sozialdemokratie?

Wir treffen uns online über „Zoom“. Bei Interesse schreib einfach eine kurze E-Mail an Tabea.

Sozis für Tiere e. V. ist ein politischer Tierschutzverein und setzt sich als Teil der sozialdemokratischen Bewegung aktiv für eine freie und solidarische Gesellschaft ein. Wenn es darum geht eine gerechtere Gesellschaft zu erstreiten, reicht es nicht, sich ausschließlich für Menschen zu engagieren. Auch unser Verhältnis zu Tieren ist zu hinterfragen.