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Werft

Arbeitsplätze am Werftstandort Kiel

Wir freuen uns mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Thyssen Krupp Marine Systems, dass sich die norwegische Marine für das Kieler Angebot entschieden hat. Die Entscheidung bestätigt erneut die hervorragende Qualität im Hightech-Sektor, welche die Beschäftigten des Unternehmens liefern. Sie zeigt auch, dass Kiel ein bedeutender Werftstandort ist, und ist ein Beispiel guter Kooperation im Ostseeraum.

Maritimes Entwicklungspotenzial in Friedrichsort nutzen!

„Wir gratulieren Lindenau zur erfolgreichen Übergabe der „Ebba2“. Wir teilen die Sorgen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei Lindenau über die Zukunft der Werft. Die Kieler Werften werden im internationalen Wettbewerb nur durch beste Qualität und durch garantierte reibungslose Abläufe bestehen können – nicht durch niedrigste Preise.

Lindenau – Zukunft gesichert?

Lindenau ist aus dem maritimen Stadtbild Kiels nicht wegzudenken. Mit Freude haben wir daher zur Kenntnis genommen, dass durch die umfangreichen Überholungsaufträge 60 der nur noch 90 Arbeitsplätze bis Jahresende gesichert werden. Diese gute Nachricht kann aber nicht davon ablenken, dass Lindenau noch ein gutes Stück von einer positiven langfristigen Perspektive entfernt ist. Das brauchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Lindenau aber besonders: Gewissheit über ihre berufliche Zukunft. Wir beobachten die weitere Entwicklung daher mit Spannung und sagen insbesondere den Kolleginnen und Kollegen jede uns mögliche Unterstützung zu.

Kiel steht ein für die Lindenau-Werft

SPD, GRÜNE und SSW sind erleichtert über die nun mögliche Rettung der Lindenau-Werft in Kiel-Friedrichsort. Wir stützen die Kreditzusage von Oberbürgermeister Torsten Albig (SPD), die Bestandteil des Rettungspakets für die Werft ist. Denn Kiel steht ein für die Lindenau-Werft.

Zukunft für HDW Gaarden GmbH

Der Verkauf der HDW Gaarden GmbH an Abu Dhabi Mar stellt eine deutliche Zäsur in der Geschichte von HDW dar: einerseits hoffen wir mit den Beschäftigten bei HDW auf eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit mit ADM, andererseits muss das Desinteresse, mit dem ThyssenKrupp Marine Systems in letzter Zeit dem zivilen Überwasserschiffbau begegnet ist, erschrecken. ADM hat sich bisher als Partner gezeigt, dem es um ein langfristiges Engagement geht. Das begrüßen wir sehr. Insbesondere die Beschäftigten brauchen nun Sicherheit für eine dauerhafte Beschäftigung, denn nur dann können sie ihre Fähigkeiten voll einsetzen und so den zivilen Überwasserschiffbau in eine erfolgreiche Zukunft führen. Große Chancen sehen wir im Geschäftsfeld Offshore-Windanlagen, dort kann die Werft ihr Know-how im hochwertigen Stahlbau für Jahrzehnte einsetzen. Denn das ist uns und vor allem auch der IG Metall besonders wichtig: Wir wollen dauerhafte Beschäftigung zu vernünftigen Löhnen. Wir sind sicher, dass ADM das in Kiel erreichen kann.

HDW muss Universalwerft bleiben

Die Kieler Ratsversammlung hat sich am 17.09.09 einstimmig an die Seite der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei HDW Kiel gestellt und folgende Resolution beschlossen: Die Kieler Ratsversammlung appelliert an die Entscheidungsträger, den zivilen Überwasserschiffbau in Kiel zu belassen und vom Verkauf der Portalkräne, Werkshallen und Docks Abstand zu nehmen.

HDW muss Universalwerft bleiben

HDW muss die große Kieler Universalwerft bleiben. Ein Aus für den zivilen Schiffbau ist für uns unvorstellbar. Die Belegschaft ist dann flexibel einsetzbar und die betriebliche Infrastruktur muss so ausgerichtet bleiben, dass neben dem U-Bootsbau auch ziviler Schiffbau, Schiffsreparaturen und sonstige maritime Fertigungen möglich sind.