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Vereinbarkeit Familie und Beruf

Masterplan Kinderbetreuung in Kiel: Große Erfolge, Reise geht weiter

In den letzten Jahren hat die Landeshauptstadt Kiel enorme Anstrengungen unternommen, um die Kinderbetreuung zu gewährleisten. Bis 2018 hat die Landeshauptstadt fast 16 000 Plätze geschaffen, so dass man festhalten kann, dass der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz in Kiel umgesetzt wird. Das ist ein großer Erfolg! Es wurden aber nicht nur in beachtlicher Zahl Plätze geschaffen, sondern es konnte gleichzeitig die Qualität der Betreuung und des Umfeldes erhöht werden.

Stadt Kiel als familienfreundliche Arbeitgeberin

Der Oberbürgermeister wird gebeten, eine Strategie zu erarbeiten und darin Umsetzungsschritte zu skizzieren, wie die Landeshauptstadt Kiel ihre Potentiale als familienfreundliche Arbeitgeberin erfassen, optimieren und nach außen darstellen kann. Dies ist in einer Geschäftlichen Mitteilung darzustellen. Erkenntnisse aus dem…

Einführung der Sozialstaffel in Betreuten Grundschulen

Endlich hat auch die Ratsversammlung beschlossen, zum Schuljahr 2013/2014 eine Sozialstaffel für die Betreuten Grundschulen einzuführen. Nachdem die Fraktionen der CDU, der FDP und auch der Linken den Beschluss um einen Monat verzögert haben, ermöglichen wir nun endlich auch den Eltern mit geringerem Einkommen eine sichere Planung. Damit  setzen wir unsere soziale Kinder- und Jugendpolitik fort. Die Sozialstaffel folgt der Geschwisterkindermäßigung, die wir schon im letzten Jahr eingerichtet haben.

Welche Auswirkungen hat das Betreuungsgeld für Kiel?

Da der Deutsche Bundestag mit einer Mehrheit aus CDU und FDP das Betreuungsgeld im November 2012 gegen jeden familien- und jugendpolitischen Sachverstand beschlossen hat, können wir die Einführung des Betreuungsgeldes nicht mehr ausschließen. Doch es sind noch viele Fragen offen: Muss die Kita-Bedarfsplanung der Stadt Kiel hierfür Vorkehrungen treffen? Welche finanziellen Folgen für die Stadt sind zu erwarten?

Kieler Haushalt 2013: Sozial und solide

SPD, Grüne und SSW werden dem vom Kämmerer Wolfgang Röttgers (SPD) vorgelegten Haushaltsentwurf zustimmen, ergänzt um Änderungsanträge aus dem Bereich der Sozial- und Kulturpolitik – denn er setzt die richtigen Schwerpunkte: der Ausbau der Kindertagesbetreuung und die Weiterentwicklung der Schullandschaft. Nur so ist die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in unserer Stadt möglich. Dieser Haushalt ist sozial und solide.

Veranstaltung Verlässliche Kinderbetreuung – Ein Schlüssel zum Erfolg

Viele Arbeitgeber klagen über einen zunehmenden Fachkräftemangel. Auf der anderen Seite gibt es Gruppen, für die die Rahmenbedingungen auf dem Arbeitsmarkt systematisch schwierig sind. Eltern haben besondere Probleme dabei, den Spagat zwischen Berufstätigkeit und Kinderbetreuung zu schaffen. Welche Hindernisse bestehen gerade für alleinerziehende Frauen, eine reguläre Arbeit aufzunehmen? Was kann die Stadt Kiel tun? Reichen die Informationen über Betreuungsmöglichkeiten?

Landesförderung für Kindertageseinrichtungen anheben und nicht kürzen!

Um auch in Zukunft öffentliche Kinderbetreuung in Städten wie in Kiel organisieren zu können, muss das Land Schleswig-Holstein seine finanzielle Beteiligung ausweiten. Die im schleswig-holsteinischen Kindertagesstättengesetz festgeschriebene Deckelung der Betriebskostenfinanzierung auf 60 Mio. Euro muss aufgehoben, die Landesförderung muss erhöht werden.

Schwarzgelbe Tigerenten steigen aus der Kinderbetreuung aus: Nicht mit uns!

Die von CDU, CSU und FDP beschlossenen Steuerpläne bedeuten nichts anderes als den schwarzgelben Ausstieg aus dem Ausbau der öffentlichen Kinderbetreuung. Dies lehnen SPD, GRÜNE und SSW in der Kieler Ratsversammlung entschieden ab! In dem im letzten Monat beschlossenen Stadthaushalt für das Jahr 2010 ist die Schaffung von 325 neuen Krippenplätzen, 134 neuen Kindergartenplätzen und 267 neuen Hortplätzen für Grundschulkinder (bzw. entsprechende Tagespflegeplätze) vorgesehen.

Bund unterstützt „Kinderfreundliche Stadt Kiel“ mit steigendem Umsatzsteueranteil

SPD, GRÜNE und SSW freuen sich über die Unterstützung des Bundes bei der Verwirklichung des strategischen Ziels der ‚Kinderfreundlichen Stadt Kiel’. Mit dem vom Bundestag beschlossenen Kinderförderungsgesetz vom 10. Dezember 2008 (BGBl. I 2008 S. 2403) beteiligt sich der Bund an den Betriebskosten, die durch den Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren zusätzlich entstehen. Dazu gewährt der Bund Zuschüsse aus seinem Umsatzsteueranteil, die nach dem schleswig-holsteinischen Finanzausgleichsgesetz vom 05. Februar 2009 (GVOBl. Schl.-H. 2009 S. 67) an die Kreise und kreisfreien Städte geleitet und vom Land Schleswig-Holstein ergänzt werden.