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Tierschutz

Tierquälerei ahnden

Anlässlich der öffentlich bekannt gewordenen Tierquälereien durch das Auslegen von mit Nägeln gespickten Ködern im öffentlichen Raum bittet der Innen- und Umweltausschuss der Ratsversammlung den Oberbürgermeister, durch Anzeigen und andere geeignete Maßnahmen die Verfolgung von Straftaten nach dem Tierschutzgesetz und…

Gegen Tierquälerei alle Register ziehen!

Wer mit Nägeln gespickte Köder im öffentlichen Raum so auslegt, dass Hunde sie verzehren und sich dabei schlimm verletzen oder gar sterben, der begeht eine Straftat. Und mehr als das: Er gefährdet die körperliche Unversehrtheit seiner Mitmenschen. Das gezielte Auslegen von Nägeln – ob nun in Fleischstücken oder sonstwie – am Wegesrand gefährdet potentiell jede und jeden, die oder der durch Stolpern in diese absichtlich ausgelegten Fallen stürzen können, besonders Kinder. Hier soll schnellstmöglich eingeschritten werden. Wir wissen, dass das Grünflächenamt und die Straßenreinigung im Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel besonders wachsam sind bei der Reinigung von Grünflächen und Wegen, damit diese gefährlichen Gegenstände schnell entfernt werden können. Auch das ist ein wichtiger Beitrag zur öffentlichen Sicherheit.

Es bleibt dabei: Zirkusse mit Wildtieren sind in Kiel nicht erwünscht

Die Haltung von Wildtieren wird in reisenden Zirkussen den Ansprüchen des Tierschutzgesetzes nicht gerecht und gehört verboten. Wir bekräftigen und bestätigen diese politische Forderung, die im Januar diesen Jahres von der gesamten Kieler Ratsversammlung geteilt wurde. Da ein kommunales Verbot zurzeit rechtlich nicht möglich ist, begrüßen wir das Vorgehen unseres Oberbürgermeisters Dr. Ulf Kämpfer, ein solches Verbot auf dem Weg der Bundesgesetzgebung zu erreichen. Alle rechtlichen Möglichkeiten, die sich ergeben, werden wir voll ausschöpfen.