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Schiffbau

SPD-Ratsfraktion informiert sich bei HDW über aktuelle Entwicklungen

Auf Initiative der Fraktionsvorsitzenden, Ratsfrau Gesa Langfeldt, hat sich eine Delegation der SPD-Ratsfraktion Kiel ein Bild vor Ort von der aktuellen Entwicklung bei HDW gemacht. Gemeinsam mit Ratsfrau Ingrid Lietzow und Ratsherr Karschau hat ein intensives Gespräch mit fünf HDW-Betriebsräten, unter ihnen der Betriebsratsvorsitzende Ernst August Kiel, stattgefunden.

Zukunft für HDW Gaarden GmbH

Der Verkauf der HDW Gaarden GmbH an Abu Dhabi Mar stellt eine deutliche Zäsur in der Geschichte von HDW dar: einerseits hoffen wir mit den Beschäftigten bei HDW auf eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit mit ADM, andererseits muss das Desinteresse, mit dem ThyssenKrupp Marine Systems in letzter Zeit dem zivilen Überwasserschiffbau begegnet ist, erschrecken. ADM hat sich bisher als Partner gezeigt, dem es um ein langfristiges Engagement geht. Das begrüßen wir sehr. Insbesondere die Beschäftigten brauchen nun Sicherheit für eine dauerhafte Beschäftigung, denn nur dann können sie ihre Fähigkeiten voll einsetzen und so den zivilen Überwasserschiffbau in eine erfolgreiche Zukunft führen. Große Chancen sehen wir im Geschäftsfeld Offshore-Windanlagen, dort kann die Werft ihr Know-how im hochwertigen Stahlbau für Jahrzehnte einsetzen. Denn das ist uns und vor allem auch der IG Metall besonders wichtig: Wir wollen dauerhafte Beschäftigung zu vernünftigen Löhnen. Wir sind sicher, dass ADM das in Kiel erreichen kann.

HDW muss Universalwerft bleiben

Die Kieler Ratsversammlung hat sich am 17.09.09 einstimmig an die Seite der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei HDW Kiel gestellt und folgende Resolution beschlossen: Die Kieler Ratsversammlung appelliert an die Entscheidungsträger, den zivilen Überwasserschiffbau in Kiel zu belassen und vom Verkauf der Portalkräne, Werkshallen und Docks Abstand zu nehmen.