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Migration

Das ist unsere Stadt – Die Kiel-Region ist weltoffen

// Das ist unsere Stadt – die Kiel-Region ist weltoffen und wird es auch bleiben. Wir leben und lieben Vielfalt in Kiel. Schließlich kommen wir aus 156 verschiedenen Nationen und führen 242.000 verschiedene Kieler Leben. Auf unseren Straßen begegnen wir uns im Miteinander – Pegida steht für das Gegenteil. Das Bündnis nimmt eine klare Position dagegen ein und wir werden uns denjenigen auch vor Ort in den Weg stellen.

Das ist unsere Stadt – die Kiel Region ist weltoffen

Unter dem Motto „Das ist unsere Stadt – die Kiel Region ist weltoffen“ demonstrieren am heutigen Dienstag auf Initiative des DGB Menschen aus ganz Schleswig Holstein in Kiel für Vielfalt, Solidarität und eine weltoffene Kiel Region. Bereits am 15. Januar kamen auf Initiative des DGB Vereine und Verbände zusammen, um das Bündnis „Das ist unsere Stadt – die Kiel Region ist weltoffen“ zu gründen. Aus ein paar erwarteten Teilnehmenden wurden knapp 100 Unterstützerinnen und Unterstützer.

Eine vorbildliche Willkommensbehörde

Als eine von 10 Kommunen deutschlandweit nimmt Kiel am Modellvorhaben ‚Ausländerbehörden – Willkommensbehörden‘ des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge teil – mit großem Erfolg! Die Verwaltung hat sich ein Lob dafür verdient, im letzten Jahr auf dem besten Weg zu einer vorbildlichen Willkommensbehörde ein großes Stück vorangekommen zu sein. Viele Menschen suchen bei uns eine Zuflucht vor Krieg, Hunger und Gewalt.

Fachnewsletter Kiel gestalten: Flüchtlinge in der Welt – in Kiel

In der ganzen Welt sind laut Bericht des Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen über 50 Millionen Menschen auf der Flucht. Die politische Lage in der Ukraine, der Krieg in Syrien, die Übergriffe der Terrororganisation „IS“, Diktaturen Eritreas, Somalias Bürgerkriegsgebiete sind Gründe für Flucht. In Deutschland befanden sich laut Statistischem Bundesamt Ende 2013 56.900 Syrer. Zum Vergleich: Der Libanon hat 1,34 Millionen Menschen aus Syrien aufgenommen. Unterbringung von Flüchtlingen ist eine kommunale Aufgabe.

Newsletter zur Ratsversammlung am 30. Oktober 2014

Unsere Themen waren unter anderen: Schulstandort im Kieler Norden erhalten – Timm-Kröger-Schule und Friedrich-Junge-Gemeinschaftsschule sichern Keine Gruppe beim Hochschulzugang benachteiligen Flüchtlinge in Kiel willkommen heißen Gemeinsam über frühe Hilfen für Kinder reden Vergnügungssteuersatzung ändern –Glücksspiel kontrollieren und dabei Einnahmen der Stadt erhöhen

Solidarität mit Flüchtlingen! Willkommenskultur mit Leben füllen

Zu uns kommen Menschen, die Krieg, Gewalt, politische Verfolgung und Hunger erlebt haben. Für uns ist selbstverständlich, ihnen ein herzliches Willkommen zu bereiten. Die Situation in vielen Gegenden der Welt sorgt dafür, dass in diesem Jahr eine große Zahl von Menschen auch in Kiel Zuflucht und ein sicheres Zuhause sucht. Wir wollen eine Aktuelle Stunde in der Ratsversammlung dazu nutzen, zur Solidarität mit Flüchtlingen aufzurufen und auf ihre Situation aufmerksam zu machen.

Muttersprachliche Hilfe für von Gewalt betroffene Migrantinnen

Auf unsere Initiative stellt die Stadt dem Projekt ‚Muttersprachliche Begleitung von Frauen, die von Gewalt bedroht oder betroffen sind‘ 12.500 Euro zur Verfügung. Das Projekt wird von der Frauenhausberatungsstelle ‚Die Lerche‘ koordiniert und zunächst für das 2. Halbjahr 2014 erprobt. Damit stehen geschulte Sprachmittlerinnen zur Verfügung, die die Probleme der Migrantinnen in den Frauenfacheinrichtungen verstehen und übersetzen können. Die Sprachmittlerinnen können schnell und zuverlässig eingesetzt werden.