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Maritime Wirtschaft

Keine Übernahme des maroden Schwimmdocks in Friedrichsort

Die Fraktion ‚Die Linke‘ hat in der Ratsversammlung am 23. August einen Antrag zur Übernahme des vor kurzem fast gesunkenen Schwimmdocks in Friedrichsort eingebracht. Gewünscht war eine Übernahme des maroden Schwimmdocks durch die Stadt Kiel. Wir waren darüber etwas verwundert. In der mündlichen Einbringung des Antrages hätte man meinen können, dass der Antragssteller nicht wusste, dass es vor Ort mehrere Docks gibt.

Lindenau Werft

Der Oberbürgermeister wird gebeten, Gespräche mit der Geschäftsführung der German Naval Yards über die Zukunft des Standortes Lindenau Werft aufzunehmen. Ziel der Gespräche sollte es sein, Möglichkeiten auszuloten, den Werftstandort mit seinen Arbeitsplätzen und dem für die Schifffahrt auf der…

Rede der wirtschaftspolitischen Sprecherin Özlem Ünsal zum Haushalt 2017

Sehr geehrter Herr Stadtpräsident, Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, Durch die im Haushaltsentwurf eingearbeiteten Investitionen stärken wir die Infrastruktur für Arbeit und Wirtschaft, für Bildung und Wohnen, für Kultur und Freizeit in unserer Stadt. Wir übernehmen die Verantwortung, dass sich die Standortqualitäten für unsere Landeshauptstadt weiter verbessern. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, warum wir auch weiterhin intensiv in den Erhalt, den Ausbau und natürlich in den Neubau unserer kommunalen Infrastruktur investieren müssen. Das Wirtschaftsleben in unserer Stadt wird seit über 150 Jahren von den Werften und maritimen Unternehmen maßgeblich geprägt. Sie prägen die Industrie an der Förde auch weiterhin.

Situation der Kieler Industriebetriebe

Die Kieler Industriebetriebe haben weiterhin große Bedeutung für die regionale Wirtschaft. In vielen Technologie-Bereichen spielen Kieler Firmen in der oberen Liga. Mit Voith und Vossloh besitzt Kiel gleich zwei Schienenfahrzeughersteller von Weltrang. Das gibt es sonst in ganz Deutschland nicht. Hierzu passt die StadtRegionalbahn. Diese Schieneninfrastruktur ist konkrete kommunale Wirtschafts- und Industriepolitik.

Kiel muss die Chancen der maritimen Wirtschaft auch nutzen

„Kiel wird Zentrum des maritimen Clusters der norddeutschen Länder. Das ist ein großer Erfolg für Kiel und das Land. Diese wirtschaftliche Chance muss Kiel auch nutzen. Die Rahmenbedingungen sind gut: kompetente Werften, der boomende Seehafen, die Universität mit Geomar, die Fachhochschule und die maritime Zulieferindustrie.

Wirtschaftlich sinnvolle Nachnutzung im Holtenauer Unterland

Zur Aufregung der Opposition zur eventuellen Nachnutzung des Areals des Marinefliegergeschwader 5 erklären die Fraktionsvorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Ratsfrau Gesa Langfeldt, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Ratsherr Lutz Oschmann, und Ratsfrau Antje Danker, SSW: „Die feste Fehmarnbeltquerung ist…

Maritimes Zentrum ist Chance zur gemeinsamen Industriepolitik in Kiel!

SPD, Grüne und SSW begrüßen die Planungen zur Errichtung eines neuen maritimen Zentrums an der Uferlinie des Stadtteils Pries-Friedrichsort. Es bietet die Chance für eine gemeinsame Industriepolitik in Kiel, mit der Arbeitsplätze erhalten und neue geschaffen werden können – sowohl bei den Werften als auch bei Zuliefererbetrieben. Damit wird die maritime Verbundwirtschaft in Kiel gestärkt.

Kiel steht ein für die Lindenau-Werft

SPD, GRÜNE und SSW sind erleichtert über die nun mögliche Rettung der Lindenau-Werft in Kiel-Friedrichsort. Wir stützen die Kreditzusage von Oberbürgermeister Torsten Albig (SPD), die Bestandteil des Rettungspakets für die Werft ist. Denn Kiel steht ein für die Lindenau-Werft.

HDW muss Universalwerft bleiben

HDW muss die große Kieler Universalwerft bleiben. Ein Aus für den zivilen Schiffbau ist für uns unvorstellbar. Die Belegschaft ist dann flexibel einsetzbar und die betriebliche Infrastruktur muss so ausgerichtet bleiben, dass neben dem U-Bootsbau auch ziviler Schiffbau, Schiffsreparaturen und sonstige maritime Fertigungen möglich sind.

Science Center: Landtagsfraktionen von CDU und SPD treten die Stadt Kiel

Die CDU- und SPD-Mitglieder des Finanzausschuss des Landtags empfehlen dem Wirtschaftsminister das Maritime Science Center nicht weiter zu verfolgen. Damit wird eine große Entwicklungschance für Kiel und seine maritime Wissenschaft und Wirtschaft zerschlagen. Die maritime Verbundwirtschaft ist von der Wirtschaftskrise stark betroffen und anstatt ihr zu helfen wird ein maritimes Schlüsselprojekt ohne sachliche Begründung beerdigt.

Kiel erwartet konkrete Hilfen über das Land für Lindenau – Wirtschaftsminister Marnette (CDU) bietet nur Worthülsen

Die Werft braucht jetzt und heute gemeinsame Unterstützung von Stadt und Land, um die Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie das exklusive Know-How im Schiffbau für Kiel und die Region zu sichern. Die Worthülsen und offensichtlich fehlende Prokura, die Wirtschaftsminister Marnette (CDU) heute geboten hat, lassen schlimmes für Lindenau erahnen. Bei der aktuellen Situation der Werft kann sich das Land nicht billig aus der Verantwortung für den Bestand des Unternehmens ziehen. Nur wenn Land und Stadt gemeinsam und mit voller Kraft auf die Finanzinstitute einwirken, könnten sie die Voraussetzungen für notwendige Kredite und Bürgschaften schaffen und damit neue Perspektiven für die Werft bieten. Ein zögerlicher Wirtschaftsminister hilft dem im Kern gesunden und ausgelasteten Unternehmen nicht.