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Lessingbad

Newsletter zur Ratsversammlung am 16. Mai 2013

Unsere Themen aus der Ratsversammlung vom 16. Mai 2013: Bedarfsplanung für Kindertagesbetreuung 2013/2014 Arbeit inklusive – Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung Kinder- und Jugendbeirat Sport- und Freizeitbad Rahmenplanung Kieler Förde und Kooperationsvereinbarung Nutzungs- und Sanierungskonzept des Lessingbades

Sporthalle und Kitas in das alte Lessingbad

SPD, Grüne und SSW in der Kieler Ratsversammlung stimmen gerne dem von der Verwaltung vor-gelegten Nutzungs- und Sanierungskonzept des Lessingbades (Drucksache 0392/2013) in der kommenden Ratsversammlung am 16. Mai 2013 zu. Damit wird in das Mittelschiff des alten Bades eine neue Ein-Feld-Sporthalle für die Humboldtschule gebaut. Die Humboldtschule, an der rund 800 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden, benötigt dringend eine zweite Sporthalle, sowie neue Klassenräume für die Oberstufe, die auf dem Schulgelände entstehen werden.

Neues Leben im Lessingbad? Unbedingt!

Wir sind von dem vorliegenden Konzept für das Lessingbad überzeugt. Unabhängig von den noch zu klärenden Detailfragen geht es mit der geplanten Zwischennutzung eindeutig in die richtige Richtung. Ein Zentrum für Kunst und Kreativwirtschaft mit einem attraktiven Freizeitangebot wird die Menschen im Stadtteil und darüber hinaus mit Sicherheit anziehen.

Mehr Schwimmfläche, bezahlbare Preise für alle: Wir sind dafür!

Heute (11.12.2009) haben SPD, CDU, GRÜNE, FDP und SSW gemeinsam beschlossen, die Grundlage für den Bau eines modernen Zentralbades an der Hörn zu legen. Mit diesem großen Zentralbad soll ausreichend Schwimmfläche für das Schul-, Vereins- und Freizeitschwimmen geschaffen werden, die in den zu kleinen und zu maroden Schwimmhallen in Gaarden und am Lessingplatz nicht bestehen. Für das Freibad Katzheide soll eine für die Bäder GmbH kostenneutrale Lösung für den Betrieb eines kleineren Badbereiches gefunden werden. Dafür wollen wir 17 Mio. Euro aufwenden, ein Schwimmbadbesuch soll dann 3,- Euro kosten. Würden stattdessen die Gaardener Halle und die Lessinghalle und das Freibad Katzheide für mehr als 25 Mio. Euro saniert, die Eintrittspreise stiegen zwingend auf mindestens 5,- Euro pro Person.

Mit taktischen Spielchen werden notwendige Planungen verzögert

Die Schwimmbadsituation in Kiel verlangt dringend nach einer Verbesserung. Die Planung für ein Zentralbad stößt auf große Zustimmung in der Bevölkerung. Das Lessingbad aufzugeben, finden auch wir sehr schade, sehen aber in Anbetracht der immensen Kosten für eine Sanierung keine Alternative. Für Katzheide wollen wir Überlegungen für eine Lösung, ohne Kosten für die Stadt, eine Chance geben. Bei einem Zentralbad auf eine 50 Meter Bahn zu verzichten, hielten wir für einen Schildbürgerstreich und wollen diese Frage deshalb auch nicht mehr offen halten. Dass Die Linke gerne Geld ausgibt, wissen wir. Deshalb überrascht uns ihr Verhalten nicht.