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Langzeitarbeitslosigkeit

Perspektiven für Langzeitarbeitslose

Der vorgelegte Sozialbericht mit dem Schwerpunkt auf die Situation von Langzeitarbeitslosen zeigt deutlich, dass die bisherigen Instrumente nicht ausreichen, um den Menschen zu helfen, wieder einen Einstieg in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu schaffen. Arbeit ist aus unserer Sicht ein Grundrecht – diesem Anspruch wollen wir gerecht werden. Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen daher auch über einen längeren Zeitraum die Möglichkeit bekommen, die vorhandenen Potentiale auszuschöpfen. Wir unterstützen den Oberbürgermeister Ulf Kämpfer und den Sozialdezernenten Gerwin Stöcken bei ihrer Initiative für einen sozialen Arbeitsmarkt mit Nachdruck.

Aktive kommunale Beschäftigungsförderung ist auf gutem Weg!

SPD, GRÜNE und SSW in der Kieler Ratsversammlung unterstützen den Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit durch eigenes Handeln: Wir haben einen "Fonds für innovative Beschäftigung" geschaffen, um der Langzeitarbeitslosigkeit auch mit kommunalen Mitteln entgegenzuwirken. Für das Haushaltsjahr 2009 ist dieser Fonds mit 500.000 Euro ausgestattet worden, für das Haushaltsjahr 2010 ist dieser Betrag um 100.000 Euro auf insgesamt 600.000 Euro angehoben worden.

Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit: Die Stadt hilft mit!

Im Dezember 2009 waren in der Landeshauptstadt Kiel 10,2% der zivilen Erwerbspersonen arbeitslos gemeldet: Das ist eine geringere Arbeitslosenquote als noch im vorigen Jahr (10,3%), und deutlich weniger als in Lübeck (11,4%), Flensburg (12,9%) und in Neumünster (10,8%). SPD, GRÜNE und SSW danken allen Kieler Betrieben und Unternehmen, die jetzt in der Wirtschaftskrise ihr gut ausgebildetes und eingearbeitetes Personal nicht entlassen haben, um so beim kommenden Wiederaufschwung besser aufgestellt zu sein. Wir sehen die Bundesregierung in der Pflicht, solch besonnenes Verhalten der Betriebe zu unterstützen - z.B. durch eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldes.

SPD und Bündnis 90/Die Grünen für Erhalt der Jobcenter

Es wird allerhöchste Zeit, dass endlich eine praktikable Lösung für die zukünftige Trägerschaft der Jobcenter gefunden wird. Kommunale Aufgaben, etwa Übernahme der Kosten für Unterkunft und Heizung, soziale Begleitmaßnahmen wie z.B. Schulden- und Suchtberatung und Bundesaufgaben, also die Auszahlung von Arbeitslosengeld II und Vermittlung in den Arbeitsmarkt dürfen nicht getrennt angeboten werden. Die Leistungserbringung aus einer Hand ist im Interesse der Erwerbslosen und muss weitgehend erhalten bleiben.

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