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Jugendberufsagentur

Sinkende Zahlen – steigende Hoffnung

Kiel wird von Jahr zu Jahr sicherer. Das Jahr 2016 ist das Jahr mit dem niedrigsten Aufkommen an Jugendstraftaten gewesen, seit die Begehung dieser Taten in Kiel systematisch erfasst wird. Das ist eine gute Nachricht, vor allem weil der Anteil der jugendlichen Straftäter_innen in fast allen Sozialzentrumsbereichen gesunken ist. Die Zusammenarbeit der kommunalen Ämter mit der Polizei und der Justiz ist sichtbar erfolgreich.

Schulsozialarbeit stärken

Die drei Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ) in Kiel sind die größten Schulen des Landes Schleswig-Holstein. Die hohen Schülerzahlen und die damit verbundenen Unterstützungsbedarfe machen eine Stärkung der sozialpädagogischen Unterstützung dringend erforderlich. Wir haben daher zu den Haushaltsberatungen im Dezember 2016 beschlossen, die sozialpädagogische Arbeit an den drei Kieler RBZ mit zusätzlichen 250.000 Euro zu stärken. Gleichzeitig haben wir die Verwaltung aufgefordert, ein Konzept für zusätzliche sozialpädagogische Unterstützung an den drei RBZ zu erarbeiten und dabei mögliche Synergien der inhaltlichen Arbeit im Zusammenhang mit der im Februar 2017 gegründeten Kieler Jugendberufsagentur zu berücksichtigen.

Jugendberufsagentur: Große Chance

Mit dem Start der Jugendberufsagentur ist der Landeshauptstadt Kiel ein weiterer großer Wurf gelungen. Es zahlt sich aus, dass Kiel sich Zeit genommen hat, um die vom Land bereitgestellten Mittel so einzusetzen, dass das bestehende Kieler System durch die Jugendberufsagentur bereichert wird. Durch die breit angelegte Beteiligung sind viele wichtige Akteure mit im Boot. Unser Ziel ist es, alles zu tun, um den Jugendlichen Zukunftschancen zu eröffnen. Niemand soll auf dem Weg zurückgelassen werden! Dabei ist es wichtig, aktiv auch diejenigen anzusprechen, die mit den bisherigen Angeboten nicht erreicht wurden. Die Jugendlichen müssen dort abgeholt werden, wo sie sich täglich aufhalten. Wir unterstützen daher den Vorschlag, an den Berufsbildungszentren und zentral in der Innenstadt Standorte der Jugendberufsagentur aufzubauen. Dort können Jugendliche direkt beraten werden.

Schulsozialarbeit an den RBZ

Wir bauen die Schulsozialarbeit jetzt auch an den drei Kieler Berufsbildungszentren (RBZ) weiter aus! Wir haben in den gestrigen Haushaltsberatungen beschlossen, dass die RBZ für ihre sozialpädagogische Arbeit zusätzlich 250.000 Euro erhalten werden. Die RBZ in Kiel sind die größten Schulen des Landes Schleswig-Holstein. Die hohen Schülerzahlen und die damit verbundenen Unterstützungsbedarfe erfordern eine stärkere sozialpädagogische Unterstützung. Schulsozialarbeit sorgt für mehr Chancengerechtigkeit. Sie ist niedrigschwellig und direkt für die jungen Menschen erreichbar.

Stärkung der sozialpädagogischen Arbeit an den drei Kieler RBZ

Die Ratsversammlung beschließt: Der Oberbürgermeister wird aufgefordert, ein Konzept für zusätzliche sozialpädagogische Unterstützung an den drei Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ) zu erarbeiten und dabei mögliche Synergien der inhaltlichen Arbeit im Zusammenhang mit der in Vorbereitung befindlichen Kieler Jugendberufsagentur zu berücksichtigen. Dabei…