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Energieversorgung

Gute Perspektiven für Neubau des Kraftwerks auf dem Ostufer

Wir begrüßen, dass das Bundeswirtschaftsministerium in Gesprächen mit der EU-Kommission ein deutliches Signal erhalten hat, die vom Deutschen Bundestag beschlossene Förderung im neuen Gesetz zur Kraft-Wärme-Kopplung genehmigt zu bekommen. Wenn die letzten Bedenken ausgeräumt sind, können die Stadtwerke Kiel auch…

Kooperation: Bau des Gasmotorenkraftwerks startet endlich!

Endlich startet der Bau des Kraftwerks auf dem Ostufer richtig durch! Mit der heutigen Entscheidung des Aufsichtsrats der Stadtwerke sind wir auf einem guten Weg, schon 2018 das alte Kohlekraftwerk abzuschalten. Damit setzen wir die klimapolitischen Ziele der Landeshauptstadt Kiel um und reduzieren die CO2-Emissionen. Wir sichern auch die vorhandene, ausbaufähige Fernwärmeversorgung nachhaltig ab. Besonders wichtig ist uns, dass die Beschäftigten der Stadtwerke Kiel so eine nachhaltige Perspektive für ihr Unternehmen und ihre Arbeitsplätze bekommen.

Stadtwerke Kiel als kommunales Unternehmen weiterentwickeln – nicht zerschlagen

Im Kooperationsvertrag von 2013 ist vereinbart worden, die Mehrheit an den Stadtwerkeanteilen zu prüfen. Wir streben an, dass die Stadt zukünftig mindestens 51% der Anteile hält. Wir haben aber nicht vereinbart, die Stadtwerke zu zerschlagen, denn darauf läuft der in den Kieler Nachrichten veröffentlichte Vorschlag hinaus. Hinsichtlich ihrer Machbarkeit sind die Vorschläge nicht belegt. Es geht aktuell um ca. 290 Millionen € Investitionssumme für das Gasmotoren-Heizkraftwerk und um die gesicherte Zukunft von über 1000 Mitarbeiter_innen.

Neunte von 50: Nachhaltige Leistung!

Kiel ist neunte von 50 bewerteten Städten als nachhaltigste Stadt Deutschlands. Dies ist das Ergebnis der Studie „Sustainable City", die die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und das Kieler Institut für Weltwirtschaft im Auftrag des Magazins „Wirtschaftswoche" erarbeitet haben.

Dezentrale Energieversorgung für Kiel

Die Idee, die vorhandenen Überkapazitäten in Neumünster zur Erzeugung von Fernwärme für Kiel zu nutzen, hatte großen Charme. Vorhandene Anlagen zu nutzen anstatt neue Anlagen aus dem Boden zu stampfen, war ein Ansatz, den wir gern unterstützt haben.

Stadtwerke Kiel spielen eine herausragende Rolle

Zur Klage der Goldgas GmbH gegen die Stadtwerke Kiel erklären die Fraktionsvorsitzenden der Ratsfraktionen in der Kieler Ratsversammlung, Ratsfrau Gesa Langfeldt (SPD), Ratsherr Stefan Kruber (CDU), Ratsfrau Katja Günther (Bündnis 90/Die Grünen), Ratsherr Helmut Landsiedel (FDP), Ratsherr Florian Jansen (Die…

Eigenständigkeit der Stadtwerke Kiel

Anlässlich der Ratsversammlung am 10. Juni 2010 hat die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Kiel, Ratsfrau Gesa Langfeldt, eine viel beachtete Rede gehalten, deren Wortlauf wir hier wiedergeben.

MVK ist unverzichtbar für dezentrale Energie- und Fernwärmeversorgung!

Das Kieler Müllheizkraftwerk (MVK) ist eine der modernsten und saubersten Abfallentsorgungsanlagen weltweit. Gerade deswegen ist es heute und in Zukunft ein unverzichtbarer Baustein für eine dezentrale Energie- und Fernwärmeerzeugung in unserer Stadt, um eine wirtschaftliche, ökologische und bezahlbare Versorgung der Kielerinnen und Kieler zu gewährleisten. SPD, GRÜNE und SSW unterstützen die Umrüstung des Müllheizkraftwerks von Dampf- auf Heizwasserbetrieb.

100 Tage, die die Stadt schon wohltuend spürt

Die Zusammenarbeit der Kooperation mit dem neuen OB ist bereits nach dieser kurzen Zeit sehr effizient und vertrauensvoll. Darüber hinaus gelingt es Torsten Albig, auch mit den anderen Ratsfraktionen vertrauensvoll zusammenzuarbeiten. So ist es kein Zufall, dass Torsten Albig allen Fraktionsvorsitzenden regelmäßige persönliche Gespräche angeboten und auch schon durchgeführt hat. Wer das nicht annimmt, sollte sich nicht über den OB beschweren, sondern vor der eigenen Haustür kehren.

Die Sonne optimal nutzen!

In Kiel scheint häufiger die Sonne als viele denken. Solarenergie wird für unsere künftige Energieversorgung einen sehr wichtigen Beitrag leisten. Darum sollen alle Dächer in Kiel in einem Solarkataster erfasst werden. Damit wird es Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern leicht gemacht, die Eignung ihrer Dachflächen für Solarstromanlagen zu erkennen und solche Anlagen zu installieren.

Der Weg zur Klimaschutzstadt wird frei!

Mit großer Freude und entsprechender Zustimmung reagiert die rot-grüne Ratsmehrheit auf die Ankündigung der Stadtwerke Kiel, jetzt die Planungen für ein kohlebasiertes GKK-Nachfolgekraftwerk zu beenden und sich auf die Prüfung von Alternativen zur Kohle, den Neubau eines Gaskraftwerks zu konzentrieren.

Definitiv kein neues Kohlekraftwerk an der Förde!

Mit Unverständnis haben SPD-Ratsfraktion, B90/Die Grünen und SSW auf das Bestreben der Gemeinschaftskraftwerk Kiel GmbH reagiert, weiterhin an den Plänen zum Bau eines 800 MW-Steinkohlekraftwerks festhalten zu wollen. „Die Ratsmehrheit hat bereits in ihrem Kooperationsvertrag vereinbart, dass in Kiel kein Kohlekraftwerk gebaut wird. Mit großer Mehrheit hat die Ratsversammlung im Oktober 2008 hierzu eine eindeutige Weichenstellung vorgenommen. Ganz klar und nochmals: In Kiel wird es kein neues Kohlekraftwerk geben“, machten die Fraktionsvorsitzenden Ralph  Müller-Beck, Lutz Oschmann und Ratsfrau Danker an die Adresse der Geschäftsführung des GKK noch einmal unmissverständlich deutlich. Mit einer ganzen Reihe von Aktionen hatte das GKK in den vergangenen  Wochen immer wieder für einen Neubau geworben. Dazu gehört auch das Kraftwerksforum. „Mit ihm wird zwar der Anschein einer breiten öffentlichen Beteiligung geweckt, inhaltlich geht es jedoch lediglich darum, an den Plänen für ein großes Kohlekraftwerk festzuhalten“, so Müller-Beck, Oschmann und Danker.

Erneute Klatsche für Kohle-Lobby

Das ist eine weitere Klatsche für e.on und die Befürworter eines 800 MW-Kohlekraftwerks. Der Plan, an den Beschlüssen der Kieler Ratsversammlung vorbei vom Land Grünes Licht für den Bau der CO2-Schleuder zu bekommen, ist komplett gescheitert. Und das zum zweiten Mal.

Besetzung von Aufsichtsrat und Konsortialausschuss der Stadtwerke Kiel AG

Die rot-grüne Kooperation wird sicherstellen, dass die Beschlüsse der Ratsversammlung zur energiepolitischen Erneuerung auch in den Gremien der Stadtwerke Kiel AG umgesetzt werden. Der Bau eines 800 MW Kohlekraftwerkes in Kiel muss verhindert, eine moderne und klimafreundliche Energieversorgung sicher gestellt werden. Deshalb hat sich die Kooperation darauf verständigt, zur Wahrung der städtischen Interessen den Konsortialausschuss der Stadtwerke Kiel AG mit Jürgen Hahn, SPD-Ratsherr, und Wilfried Voigt, ehemaliger Energiestaatssekretär von Bündnis 90 / Die Grünen zu besetzen.