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Bezahlbares Wohnen

Resolution zur alten Muthesius Kunsthochschule

Die Ratsversammlung begrüßt die Dynamik und Kreativität, die sich in den letzten Monaten auf der ehemaligen Fläche der Muthesius Kunsthochschule entwickelt haben. Die Gruppen der Alten MU Impulswerkstatt setzen sich vielfältig aus Projekten, Initiativen, Existenzgründer_innen und Kreativen zusammen und stärken…

Bezahlbare Wohnungen bauen

Wir unterstützen das Ziel der Verwaltung, schnell günstigen Wohnraum nach dem Kieler Modell zur Verfügung zu stellen und sozial zu verwalten. Das Kieler Modell sieht vor, je nach Bedarf in standardisierter Bauweise Wohnraum für Einzelpersonen, Paare oder Elternteile mit Kindern, Wohngemeinschaften und Familien bereitzustellen. Es ist deshalb besonders geeignet, um kurzfristig auf unterschiedlichen Bedarf zu reagieren. Deshalb haben wir in der Ratsversammlung gerne der Beschlussvorlage zugestimmt.

Bezahlbaren Wohnraum für alle schaffen

Wir unterstützen Stadt und Land dabei, den Wohnungsbau in Kiel zu beschleunigen. So schaffen wir schnell bezahlbaren Wohnraum für alle, die auf dem Wohnungsmarkt bisher zu kurz kommen. Es gilt, den eingeschlagenen Kurs für sozialen Wohnungsbau in Kiel fortzusetzen und dazu die neuen Fördertöpfe zu nutzen. Um schnell Wohnungen zu bauen, ist es nötig, in enger Abstimmung zwischen Verwaltung, Politik und den Menschen vor Ort die bebaubaren Flächen zu identifizieren. So schaffen wir es, den Bedarf von 1800 Wohnungen zu bedienen.

Kooperation setzt sich für Mietpreisbremse ein

Wir halten es für erforderlich, die Mietpreisbremse auch in Kiel anzuwenden. So wollen wir dazu beitragen, dass alle Menschen Zugang zu bezahlbarem Wohnraum behalten. Der Wohnungsmarkt in Kiel ist laut aktuellem Wohnungsmarktbericht der Verwaltung besonders im preisgünstigen Mietsegment deutlich als angespannt zu bewerten. Dies trifft insbesondere Menschen mit geringem Einkommen.

Masterplan Wohnen – Federführende Wohnungspolitik in Kiel

Wir begrüßen, dass die Verwaltung einen Masterplan Wohnen vorlegt, der unsere zukunftsgerichtete Politik der letzten Jahre unterstützt. Mit dieser Wohnungspolitik ist Kiel federführend in Schleswig-Holstein. Das besondere an diesem Masterplan ist die Zusammenarbeit der Verwaltung und der Politik mit den lokalen Wohnungsmarktakteuren. Gemeinsam werden Schwerpunkte, Handlungsfelder und Strategien erarbeitet, um den benötigten bezahlbaren Wohnraum in den nächsten 15 Jahren zu schaffen.

Masterplan Wohnen – eine ausgezeichnete Unterstützung unserer Politik

Wir begrüßen, dass die Verwaltung einen Masterplan Wohnen vorlegt, denn ein Masterplan unterstützt unsere zukunftsgerichtete Politik der letzten Jahre. Kiel wächst – bis 2025 erwarten wir einen Zuwachs von ca. 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Deshalb brauchen wir über 800 neue Wohnungen pro Jahr. Besonders wichtig ist uns dabei das bezahlbare Wohnen für Studierende, junge Familien und Ältere. Es ist uns wichtig, dass weiterhin 30% der Wohneinheiten für sozialen Wohnungsbau verwendet werden.

Attraktiver Wohnungsbau an der Hörn – für alle Kielerinnen und Kieler

Wir begrüßen den Vorstoß von Haus & Grund, sich aktiv daran zu beteiligen, die Hörn zu einem attraktiven Stadtquartier zu entwickeln. Wir hoffen, dass die Idee, viele Investorinnen und Investoren einzubeziehen, zu einer städtebaulich hochwertigen Lösung für das Areal führt und endlich Dynamik in den Prozess bringt. Wichtig ist, mit der geplanten Mischung zwischen sozial gefördertem Wohnungsbau und Eigentumswohnungen unsere Pläne für bezahlbaren Wohnraum auch in guten Lagen zu unterstützen.

Guter Schritt für sozialen Wohnungsbau

Die angekündigten Pläne für die Entwicklung der Hörn unterstützen unsere Wohnungspolitik für Kiel. Die geplante Mischung zwischen sozial gefördertem Wohnungsbau und Eigentumswohnungen unterstützt unsere Forderungen nach bezahlbarem Wohnraum auch in guten Lagen. Die Umsetzung der Planung ist ein guter Schritt für den sozialen Wohnungsbau in unserer Stadt. Wir stehen daher an der Seite der Verwaltung in ihrem vom Bürgermeister vorgestellten Vorgehen. Auch an dieser Stelle bietet sich eine gute Perspektive für die Stadtentwicklung.

Lorentzendamm: Chance für Wohnungsbau nutzen!

Das ehemalige Gelände der Muthesius-Schule bietet die einmalige Chance, bezahlbaren Wohnraum in Innenstadtnähe zu schaffen und so die Projekte Alte Feuerwache und Schlossquartier sinnvoll zu ergänzen. Land und Stadt sollten sich jetzt schnell verständigen, denn politisch besteht in der Zielsetzung, den Wohnungsbau zu intensivieren, unter allen Akteuren Einigkeit. Auch unser gemeinsamer Oberbürgermeister-Kandidat Ulf Kämpfer hat das Ziel formuliert, das Tempo des Wohnungsbaus zu verdreifachen.

Kiel wächst: Wohnungspolitik der Kooperation ist vorbereitet

Kiel wächst: Immer mehr Menschen leben in Kiel und bereichern damit das Stadtleben. Wir freuen uns über alle Neukielerinnen und –kieler. Die dadurch entstehende Knappheit auf dem Wohnungsmarkt trifft aber zuerst diejenigen, die unsere Unterstützung besonders brauchen. Wir setzen uns deshalb dafür ein, mehr Wohnraum auch für Menschen mit geringem Einkommen und besonderen Herausforderungen zu schaffen: Dazu fördern wir den sozialen Wohnungsbau und das inklusive, generationsübergreifende, barrierefreie Wohnen.

„Wohnen für Hilfe“: Kooperation unterstützt ausgezeichnetes Projekt

Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft hat das Projekt ‚Wohnen für Hilfe‘ mit der Hochschulperle des Monats Dezember ausgezeichnet. Das Studentenwerk Schleswig-Holstein organisiert das Projekt auch in Kiel. Wir unterstützen das Projekt, denn es entspricht unserem Ziel, alle Möglichkeiten zu nutzen, bezahlbaren Wohnraum für alle Kielerinnen und Kieler zu schaffen: Zum Haushalt 2014 haben wir deshalb beantragt, das Projekt mit 5.000 Euro aus städtischen Mitteln zu bezuschussen.

Wohnen muss bezahlbar sein

Wir freuen uns, dass sich die Wohnsituation der Studenten entspannt hat. Alle Studenten haben ein neues Zuhause gefunden und mussten nicht auf Notunterkünfte ausweichen.

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