Übersicht

Bezahlbares Wohnen

Bild: rhythmuswege (Pixabay)

Ganze gesellschaftliche Gruppen werden inzwischen vom Wohnungsmarkt verdrängt

Özlem Ünsal: Die Mieten steigen in Schleswig-Holstein – insbesondere in den Ballungsgebieten – deutlich stärker als die Inflation oder die Löhne und Gehälter. Marktanspannung und Versorgungsengpässe treffen inzwischen auch unsere mittleren Einkommensgruppen hart. Hinzu kommt ein rasanter Wegfall von Sozialbindungen, der den Spielraum für eine aktive Belegungspolitik unserer Kommunen im Land drastisch einschränkt.

Bild: Mark Fricke

Die Baustellen bleiben

Özlem Ünsal: Heute trifft sich die Bundesregierung, um Bilanz zur Wohnbauoffensive zu ziehen. Die soziale Frage unserer Zeit - Bezahlbar Wohnen- bleibt in weiten Teilen weiterhin ungelöst. Unsere Baustellen bleiben!

Bild: rhythmuswege (Pixabay)

Gut aber noch lange nicht genug!

Özlem Ünsal: Noch effektiver als sich gegen überhöhte Mieten rechtlich zur Wehr setzen zu können ist es, wenn Mieten erst gar nicht zu hoch werden! Vor diesem Hintergrund ist es völlig unverständlich, dass Jamaika die verschärfte Mietpreisbremse und Kappungsgrenzenverordnung im schleswig-holsteinischen Alleingang abschafft.

Mehrere Geschosse im Rohbau mit Kran von oben fotografiert
Bild: Frederike Julie Stelz

KiWoG: Ein Instrument für bezahlbaren Wohnraum

Ratsversammlung beschließt die Gründung einer Kieler Wohnungsgesellschaft (KiWoG) „Nun haben wir endlich wieder ein Instrument in der Hand, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Besonders im Blick haben wir dabei Menschen, die es am freien Markt schwerer haben,“ freut sich Christina…

Bezahlbarer Wohnraum

Die Vorwürfe des SSW, in Kiels Innenstadt würde nur hochpreisiger Wohnungsbau entwickelt, verwundern und lassen ungesundes Halbwissen vermuten. Wir stehen hinter den Beschlüssen, die Zug um Zug im Stadtbild sichtbar werden. Auch weitere Projekte sind bereits angeschoben. Das Ziel ist, in der Abwägung zwischen Ziel und Möglichkeit bezahlbaren Wohnungsbau zu verwirklichen. Beim Projekt ‚Alte Mu‘ gilt nach wie vor die auf breiter Basis getroffene Absprache, bezahlbaren Wohnungsbau auf 7.000 Quadratmetern umzusetzen.

Weiter so, Alte Mu!

Wir freuen uns, dass gestern in der Debatte zur Vertragsverlängerung mit dem Alte Mu Impulswerk nunmehr alle Ratsfraktionen die Projekte und Initiativen unterstützen. Wir werden die weitere Entwicklung konstruktiv begleiten und wünschen allen Akteurinnen und Akteuren viel Erfolg bei der Umsetzung.

Wohnraum

Bis zur Errichtung einer städtischen Wohnungs(bau)gesellschaft oder -genossenschaft wird von einer Veräußerung des städtischen Wohnungsbestandes oder einzelner Teile dieses Bestandes abgesehen. Der städtische Wohnungsbestand soll, so weit möglich, bis zur Gründung dieser Gesellschaft oder Genossenschaft erhalten bleiben und vermietet werden.

CDU, FDP und Grüne lassen Mieter im Stich

Ein bezeichnendes Beispiel haben im Kieler Rathaus CDU, FDP und Grüne während der Debatte um die Aufrechterhaltung der Mietpreisbremse und die Einführung einer Kappungsgrenze in der Juli-Ratsversammlung geliefert. Während SSW und SPD ein deutliches Zeichen an die Immobilienbrache richten will, Wohnungsmieten bezahlbar zu halten und den Wohnungsbau zu forcieren, mochte sich das Bündnis der Besserverdienenden aus CDU, FDP und Grünen erst gar nicht beschäftigen. Sie vertagten den von SSW, SPD und Linken eingebrachten Antrag. Aus den Augen …

Wohnungsbau beschleunigen!

Mit einem Bauprojekt am Schusterkrug 8-10 steigt die Stadt wieder selbst in den Wohnungsbau ein. Die genauen Planungen haben Bürgermeister Peter Todeskino und Wohnungsdezernent Gerwin Stöcken heute der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Projekt am Schusterkrug leitet die Renaissance des sozialen Wohnungsbaus ein.

Alte MU – Kontinuität und bezahlbarer Wohnraum

Die Ratsversammlung bekräftigt ihre Beschlüsse zur alten Muthesius Kunsthochschule, mit denen der Verbleib der Initiativen und Projekte des „Alte MU Impulswerk e.V.“ in den Räumlichkeiten am Lorentzendamm gewährleistet wurde. Den Beschlüssen für ein bauliches Gesamtkonzept (Drucksache 0281/2016) sowie der Resolution…

Rede des Fraktionsvorsitzenden Dr. Hans-Friedrich Traulsen zum Haushalt 2017

I. Zur aktuellen Lage Anrede, die letzten Haushaltsberatungen sind erst 10 Monate her. Am 18. Februar dieses Jahres haben wir hier über den laufenden Haushalt 2016 debattiert und entschieden. Wir standen damals alle unter dem Eindruck der Flüchtlingsfrage und der enormen Herausforderung, die damit 2015 auf unsere Stadt zugekommen war. Auch wenn sich die Lage inzwischen deutlich beruhigt hat: Wir mussten 2016 sehen, dass die geplante Unterbringung von Flüchtlingen in einigen Stadtteilen nicht nur auf ungeteilte Zustimmung stößt. Aber: Unsachliche und im Kern fremdenfeindliche Äußerungen sind die große Ausnahme geblieben, und darauf kann die ganze Stadt Kiel stolz sein! Die große Hilfsbereitschaft und das Verständnis der weitaus meisten Kielerinnen und Kieler haben nicht nachgelassen und allen, die sich dabei engagieren, gilt unser Dank.

Wohnen muss bezahlbar sein!

Die Berichte über steigende Immobilienpreise beobachten wir mit Sorge, denn die steigenden Preise wirken sich auf das Wohnen in allen Segmenten aus. Wir werden uns deshalb dafür einsetzen, auch in Neubaugebieten wie zum Beispiel im Kieler Süden den Anteil der bisher geplanten Wohnungen im preiswerten und bezahlbaren Wohnungsbau zu erhöhen. Auch bezahlbares Wohnen in der Innenstadt ist für uns ein wichtiges Ziel. Zusammen mit den bereits beschlossenen Maßnahmen wie dem Masterplan Wohnen und der Mietpreisbremse wirken wir so dem Anstieg der Immobilienpreise und Mieten entgegen.

Kooperation positioniert sich für Lösung bei der „Alten Mu“

Zur Ratsversammlung am 21. April hat die Kooperation eine „Resolution zur alten Muthesius Kunsthochschule“ eingebracht. Die Rathaus-Kooperation appellierte damit an Land und Muthesius Kunsthochschule, von einer Räumung des Gebäudes abzusehen. Bis zu einer Folgenutzung der Fläche sollen die Gruppen der ALTEN MU Impulswerkstatt die Räumlichkeiten weiterhin nutzen können.

Termine