Übersicht

Beschäftigung

Perspektiven für Langzeitarbeitslose

Der vorgelegte Sozialbericht mit dem Schwerpunkt auf die Situation von Langzeitarbeitslosen zeigt deutlich, dass die bisherigen Instrumente nicht ausreichen, um den Menschen zu helfen, wieder einen Einstieg in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu schaffen. Arbeit ist aus unserer Sicht ein Grundrecht – diesem Anspruch wollen wir gerecht werden. Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen daher auch über einen längeren Zeitraum die Möglichkeit bekommen, die vorhandenen Potentiale auszuschöpfen. Wir unterstützen den Oberbürgermeister Ulf Kämpfer und den Sozialdezernenten Gerwin Stöcken bei ihrer Initiative für einen sozialen Arbeitsmarkt mit Nachdruck.

Erfolgreicher Start des Projekts IN-JOB: Mehr Jugendliche in Arbeit & Ausbildung

200.000 Euro jährlich für die berufliche Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit multiplen Vermittlungshemmnissen sind gut angelegtes städtisches Geld. Durch das Projekt sind 204 Jugendliche in Arbeit oder Ausbildung vermittelt worden, die von Arbeitslosigkeit bedroht waren bzw. schon Transferleistungen erhielten – darunter 25 % mit Migrationshintergrund.

Rathauskooperation: Perspektive für die Sky-Markt-Szene in Gaarden

Die Stadtverwaltung setzt mit der angekündigten Aufstockung der Streetworkerstunden um 19,5 Wochenstunden die bereits bei den Haushaltsberatungen im Dezember 2010 von SPD, Grünen und SSW finanziell abgesicherten zusätzlichen Hilfen für die Drogen- und Trinkerszene in Gaarden um. Der von SPD, Grünen, SSW und der Fraktion "Die Linke" im März abgelehnte CDU-Antrag sah lediglich eine Ausweitung der bereits vorhandenen Streetworker-Arbeit vor.

SPD-Ratsfraktion informiert sich bei HDW über aktuelle Entwicklungen

Auf Initiative der Fraktionsvorsitzenden, Ratsfrau Gesa Langfeldt, hat sich eine Delegation der SPD-Ratsfraktion Kiel ein Bild vor Ort von der aktuellen Entwicklung bei HDW gemacht. Gemeinsam mit Ratsfrau Ingrid Lietzow und Ratsherr Karschau hat ein intensives Gespräch mit fünf HDW-Betriebsräten, unter ihnen der Betriebsratsvorsitzende Ernst August Kiel, stattgefunden.

Schulabbrecher: Wir tun was dagegen!

Jeder Schulabbrecher ist ein Schulabbrecher zu viel. Wer keinen Schulabschluss hat, hat auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance auf einen Ausbildungsplatz und damit später auf eine qualifizierte Beschäftigung. Auch aus diesem Grund hat die Rathauskooperation aus SPD, B90/Die Grünen und SSW die Schulsozialarbeit in Kiel seit 2008 kontinuierlich ausgebaut. Seitdem wurden acht neue Stellen geschaffen und vierhundertachtzigtausend Euro in Sozialpädagogische Projektmaßnahmen investiert. Allein in 2010 haben wir, trotz der angespannten Haushaltslage, drei zusätzliche Schulsozialarbeiterstellen an Kieler Schulen geschaffen. Sie kommen u.a. den Schülerinnen und Schülern der Timm-Kröger-Schule und des Thor-Heyerdahl-Gymnasiums zu gute. Eine weitere Stelle ist für projektbezogene sozialpädagogische Maßnahmen von 6 -12 Monaten an Kieler Schulen  vorgesehen.

Zukunft für HDW Gaarden GmbH

Der Verkauf der HDW Gaarden GmbH an Abu Dhabi Mar stellt eine deutliche Zäsur in der Geschichte von HDW dar: einerseits hoffen wir mit den Beschäftigten bei HDW auf eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit mit ADM, andererseits muss das Desinteresse, mit dem ThyssenKrupp Marine Systems in letzter Zeit dem zivilen Überwasserschiffbau begegnet ist, erschrecken. ADM hat sich bisher als Partner gezeigt, dem es um ein langfristiges Engagement geht. Das begrüßen wir sehr. Insbesondere die Beschäftigten brauchen nun Sicherheit für eine dauerhafte Beschäftigung, denn nur dann können sie ihre Fähigkeiten voll einsetzen und so den zivilen Überwasserschiffbau in eine erfolgreiche Zukunft führen. Große Chancen sehen wir im Geschäftsfeld Offshore-Windanlagen, dort kann die Werft ihr Know-how im hochwertigen Stahlbau für Jahrzehnte einsetzen. Denn das ist uns und vor allem auch der IG Metall besonders wichtig: Wir wollen dauerhafte Beschäftigung zu vernünftigen Löhnen. Wir sind sicher, dass ADM das in Kiel erreichen kann.

Neue Zukunftschance für HDW!

Wir freuen uns, dass mit dem Einstieg von Abu Dhabi Mar der zivile Überwasserschiffbau bei HDW eine Zukunft hat. Wir hoffen auf ein langfristiges Engagement und der damit verbundenen Möglichkeit, dass die Beschäftigten wieder zeigen können, dass sie Spitzenkräfte auch im zivilen Bereich sind.

SPD-Ratsfraktion hat Gespräche mit Tabel-Mitarbeitern und KN geführt

Am 26. und 27. Januar 2010 hat die Fraktionsspitze der SPD-Ratsfraktion Gespräche mit Mitarbeitern der Zeitarbeitsfirma Tabel und mit der Hausspitze der Kieler Nachrichten geführt. Hintergrund der Gespräche waren Berichte über die Kündigung von fast 400 Beschäftigen der Tabel-Gruppe, die im Druckzentrum der Kieler Nachrichten in Kiel-Wellsee eingesetzt werden.

HDW muss Universalwerft bleiben

HDW muss die große Kieler Universalwerft bleiben. Ein Aus für den zivilen Schiffbau ist für uns unvorstellbar. Die Belegschaft ist dann flexibel einsetzbar und die betriebliche Infrastruktur muss so ausgerichtet bleiben, dass neben dem U-Bootsbau auch ziviler Schiffbau, Schiffsreparaturen und sonstige maritime Fertigungen möglich sind.

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