Übersicht

Ausbildung

Zur Rückkehr des Marinearsenals

Das Marinearsenal war in Kiel vor der Schließung mit 650 Mitarbeiter*innen und 150 Auszubildenden ein wichtiger Wirtschaftsstandort mit einer eigenen großen Ausbildungswerkstatt für zukünftige Fachkräfte im militärischen und zivilen Bereich. Durch kurzsichtige Planungen seitens der Bundeswehr wurde der Standort trotz Bedarfs geschlossen. Dies war ein herber Schlag für die Beschäftigten, für die Nachwuchsförderung und für Kiel als Wirtschaftsstandort.

Mehr Personal

Die Stadtverwaltung legt der Ratsversammlung am 16. November den Personal- und Organisationsbericht 2016/2017 vor. Die Zahl der Beschäftigten steigt. Darin spiegelt sich wider, dass die Stadtverwaltung auf wachsende Aufgaben reagiert. Die Einstellung jüngerer Jahrgänge hilft dabei, das Durchschnittsalter des Verwaltungspersonals, das derzeit bei 45,1 Jahren liegt, zu halten und eine Überalterung zu bremsen. Für die Zukunft streben wir an, weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neu einzustellen.

Arbeit ist die beste Integration

Wir begrüßen die gute Zusammenarbeit, die zur Organisation der ersten Praktikumsbörse für geflüchtete Menschen geführt hat. Praktika ermöglichen einen guten Einblick in das Berufsleben und können zum Einstieg in den Arbeitsmarkt führen. So führt die Praktikumsbörse zu einer Win-Win-Situation: Das Angebot gibt den jungen Geflüchteten die Gelegenheit, sich durch eine Tagesstruktur mit Perspektive in den Alltag zu integrieren und erste Schritte auf dem Arbeitsmarkt zu machen. Gleichzeitig profitieren die beteiligten Betriebe, indem sie junge Nachwuchskräfte für ihre Ausbil-dungsplätze gewinnen können.

Newsletter zur Ratsversammlung am 19. Januar 2017

Unsere Themen waren unter anderem: Hotelbau: Rathauskooperation unterstützt Kurs des Oberbürgermeisters Entwicklung Alte Muthesius Kunsthochschule: Für Kontinuität und Verlässlichkeit Ein starkes Signal für gute Arbeit, starke Wirtschaft und Ausbildung in Kiel Erfolg für Schulbetreuung in Kiel Weniger Einwegbecher verbrauchen: Gemeinsam Lösungen diskutieren!

Stärkung der sozialpädagogischen Arbeit an den drei Kieler RBZ

Die Ratsversammlung beschließt: Der Oberbürgermeister wird aufgefordert, ein Konzept für zusätzliche sozialpädagogische Unterstützung an den drei Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ) zu erarbeiten und dabei mögliche Synergien der inhaltlichen Arbeit im Zusammenhang mit der in Vorbereitung befindlichen Kieler Jugendberufsagentur zu berücksichtigen. Dabei…

Neue Arbeitsplätze auf dem Ostufer schaffen, bestehende sichern

Das Marinearsenal in Ellerbek wird in diesen Wochen nun endgültig aufgelöst. Nun ist zu klären, inwieweit nicht mehr benötigte Flächen des Arsenals anders genutzt werden können. Wir unterstützen weiterhin, dass Arbeitsplätze dort erhalten und geschaffen werden. Eine zivilwirtschaftliche Nachnutzung bietet erhebliche Chancen der Entscheidung für das Ostufer, führt sie doch erstmalig zu Grund- und Gewerbesteuereinnahmen.

Bürgernah mit gutem Personal

Die Kieler Stadtverwaltung zeigt mit dem Personal- und Organisationsbericht, dass sie auf einem guten Weg ist. Sie legt den Fokus ihrer Personalentwicklung auf eine strukturierte Nachwuchsförderung und – angesichts des demografischen Wandels und des sich abzeichnenden Fachkräftemangels – auf ein Personalmarketing, das sich gezielt verstärkt für Migrantinnen und Migranten öffnet. Kiel setzt den Weg der Vielfalt in der Kieler Bevölkerung auch in unserer Verwaltung fort. Hervorzuheben ist auch die Ausbildungsquote.

SchulabgängerInnen haben in Kiel eine Perspektive!

Die Situation der SchulabgängerInnen in Kiel hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert: Es zahlt sich aus, dass die Stadt sich intensiv darum kümmert, Jugendlichen ihre Perspektiven nach dem Schulabschluss aufzuzeigen. Während z.B. im Sommer 2011 mehr als 300 SchülerInnen ohne Anschlussperspektive aus Kiels Schulen entlassen wurden, waren es im Sommer 2013 nur noch ca. 130, von denen bis Ende August auch noch jeweils die Hälfte in Ausbildungsberufe oder passende schulische Qualifikationen vermittelt werden konnte.

Städtisches Übergangsmanagement Schule/Beruf leistet wichtigen Beitrag

Mit der Initiative, aktiv gegen den Fachkräftemangel vorzugehen, bestätigt die Landesregierung die Aktivitäten in der Landeshauptstadt Kiel. Zur besseren Zusammenarbeit aller Partner im Bereich Bildung hat die Stadt auf Antrag der Kooperation aus SPD, Grünen und SSW in der vergangenen Wahlperiode die Bildungsregion Kiel ins Leben gerufen. Mit dem Bildungsbüro wurde ein operatives Vermittlungszentrum geschaffen, das für Eltern, SchülerInnen, Schulen und Betriebe ein kompetenter Ansprechpartner ist.

Kein Abschluss ohne Anschluss!

Kein Jugendlicher soll ohne Perspektive die Schule verlassen. Dazu wollen wir die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die ohne Hauptschulabschluss und ohne Anschlussperspektive die Schule verlassen, weiter reduzieren. Die April-Ratsversammlung hat diese Ziele auf unsere Initiative bekräftigt. Mit dem Aktionspapier des Kieler Arbeitsbündnisses zur Verbesserung des Übergangs Schule-Beruf, das die Ratsversammlung am Donnerstag beraten hat, gehen wir einen weiteren Schritt, um den Übergang für die Jugendlichen zu verbessern.

SPD-Ratsfraktion informiert sich bei HDW über aktuelle Entwicklungen

Auf Initiative der Fraktionsvorsitzenden, Ratsfrau Gesa Langfeldt, hat sich eine Delegation der SPD-Ratsfraktion Kiel ein Bild vor Ort von der aktuellen Entwicklung bei HDW gemacht. Gemeinsam mit Ratsfrau Ingrid Lietzow und Ratsherr Karschau hat ein intensives Gespräch mit fünf HDW-Betriebsräten, unter ihnen der Betriebsratsvorsitzende Ernst August Kiel, stattgefunden.

Keine Dumpinglöhne in der Pflege

"Der dem Aufsichtsrat morgen zur Beschlussfassung vorliegende Antrag auf Ausgliederung der Krankenpflegeschule aus dem Städtischen Krankenhaus Kiel (SKK), um so die Ausbildungsgehälter absenken zu können, wird von uns abgelehnt. In der Pflegeausbildung müssen wir um junge Talente kämpfen, die sonst in andere Branchen abwandern.

Schulabbrecher: Wir tun was dagegen!

Jeder Schulabbrecher ist ein Schulabbrecher zu viel. Wer keinen Schulabschluss hat, hat auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance auf einen Ausbildungsplatz und damit später auf eine qualifizierte Beschäftigung. Auch aus diesem Grund hat die Rathauskooperation aus SPD, B90/Die Grünen und SSW die Schulsozialarbeit in Kiel seit 2008 kontinuierlich ausgebaut. Seitdem wurden acht neue Stellen geschaffen und vierhundertachtzigtausend Euro in Sozialpädagogische Projektmaßnahmen investiert. Allein in 2010 haben wir, trotz der angespannten Haushaltslage, drei zusätzliche Schulsozialarbeiterstellen an Kieler Schulen geschaffen. Sie kommen u.a. den Schülerinnen und Schülern der Timm-Kröger-Schule und des Thor-Heyerdahl-Gymnasiums zu gute. Eine weitere Stelle ist für projektbezogene sozialpädagogische Maßnahmen von 6 -12 Monaten an Kieler Schulen  vorgesehen.

37 neue Ausbildungsplätze bei der LH Kiel

Wir heißen die neuen Auszubildenden bei der Landeshauptstadt Kiel herzlich willkommen und wünschen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben! Eine abgeschlossene Ausbildung trägt dazu bei, die Chancen auf einen Job deutlich zu verbessern. Angesichts des Rückgangs der betrieblichen Ausbildungsplätze steht die Landeshauptstadt Kiel in der besonderen Verantwortung, einen Beitrag zur Sicherung eins ausreichenden Ausbildungsplatzangebotes zu schaffen.