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Arbeitslosigkeit

Arbeit und Ausbildung finanzieren statt Arbeitslosigkeit

SPD, Grüne und SSW in der Kieler Ratsversammlung begrüßen die Initiative des Jobcenters Kiel, in den kommenden Jahren für Langzeitarbeitslose zwischen 25 und 35 Jahren bis zu 5000 Ausbildungsvermittlungen zu schaffen. Dies entspricht der kommunalen Arbeitsmarktpolitik der Kooperation. Wir haben in der Vergangenheit bereits kommunale Mittel, die Kosten für Unterkunft und Heizung von Langzeitarbeitslosen finanzieren sollen, in aktive Lohnzuschüsse umgewandelt.

Kieler Arbeitsmarkt sehr stabil

Wir freuen uns, dass die Arbeitslosigkeit in Kiel im August 2012 gegenüber dem Vormonat um 316 Personen gesunken ist. Seit 1998 ist dies der höchste Rückgang. Verglichen mit dem August letzten Jahres ist sogar ein Rückgang von 1.200 Personen zu verzeichnen. Damit bewegt sich der örtliche Arbeitsmarkt gegen den negativen Bundestrend.

Arbeitsverhältnisse ohne Mindestlöhne kosten Stadt Millionen

Jedes Jahr gibt die Landeshauptstadt Kiel mehr als zwei Millionen Euro dafür aus, Menschen mit Sozialleistungen finanziell zu unterstützen, die von ihrem Arbeitslohn allein nicht leben können. Sie erhalten deshalb ergänzende Leistungen aus der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II), sind so genannte „ALG II-Aufstocker“.

Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit: Die Stadt hilft mit!

Im Dezember 2009 waren in der Landeshauptstadt Kiel 10,2% der zivilen Erwerbspersonen arbeitslos gemeldet: Das ist eine geringere Arbeitslosenquote als noch im vorigen Jahr (10,3%), und deutlich weniger als in Lübeck (11,4%), Flensburg (12,9%) und in Neumünster (10,8%). SPD, GRÜNE und SSW danken allen Kieler Betrieben und Unternehmen, die jetzt in der Wirtschaftskrise ihr gut ausgebildetes und eingearbeitetes Personal nicht entlassen haben, um so beim kommenden Wiederaufschwung besser aufgestellt zu sein. Wir sehen die Bundesregierung in der Pflicht, solch besonnenes Verhalten der Betriebe zu unterstützen - z.B. durch eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldes.