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Arbeit

Daniel Friedrich, Serpil Midyatli, Hubertus Heil

SPD und IG Metall fordern Zukunftsdialog für Marineschiffbau

Die Entscheidung des Bundesverteidiungsministeriums sorgte für Unsicherheit in der Werftenbranche: Der Auftrag für vier große Marineschiffe wurde erstmals an ein holländisches Unternehmen vergeben. Um zu besprechen, wie es für die Branche weiter geht, hat unsere Landesvorsitzende Serpil Midyatli zu einem Gespräch mit den Betriebsräten der IG Metall Küste und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sowie dem stellvertretenden Vorsitzenden der SPD Bundestagsfraktion Sören Bartol eingeladen.

Reduzierung des Stellenabbaus wird begrüßt

Wir begrüßen grundsätzlich die vom neuen HSH-Vorstandsvorsitzenden Stefan Ermisch angekündigte Reduzierung des Stellenabbaus von mehr als 300 auf 240 Beschäftigte, gestreckt auf 2 Jahre und auf Basis der Freiwilligkeit. Dennoch bleibt die Frage der langfristigen Absicherung des HSH Bankenstandorts Kiel offen und wo diese 240 Stellen letztlich abgebaut werden. Regelmäßige Vorstandssitzungen in Kiel und eine höhere Präsenz der Führungsebene sind ein gutes Signal – mehr aber auch nicht.

Wir wollen diskutieren: Gute Arbeit in Kiel

Die Veranstalter DGB Region Kern, SPD-Kreisverband Kiel und SPD-Ratsfraktion Kiel laden Sie herzlich ein zum Abendkongress "Masterplan Gute Arbeit" morgen um 17 Uhr im Kieler Gewerkschaftshaus. Zu den interessanten Podiumsgästen gehören Frank Hornschu (DGB Kiel Region), Karsten Böhmke (Jobcenter Kiel) und Ingo Scheuse (Unternehmensverband Kiel). Sie wollen gemeinsam mit den Gästen darüber diskutieren, wie ein „Masterplan Gute Arbeit für Kiel“ aussehen kann, und den Diskussionsprozess fortführen.

Kooperation bedauert Stellenabbau bei Caterpillar

Wir bedauern außerordentlich den schon seit den ersten Ankündigungen befürchteten Stellenabbau in der Motorenfertigung am Standort Kiel. Wir gehen davon aus, dass die anstehenden Verhandlungen über den genauen Stellenplan sozialverträgliche Ergebnisse für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen. Wichtig ist, dass Caterpillar auch langfristig auf das Know-How am Standort Kiel setzt. Dennoch bedeutet jeder verlorene Arbeitsplatz einen erheblichen Verlust für unsere Stadt.

SchulabgängerInnen haben in Kiel eine Perspektive!

Die Situation der SchulabgängerInnen in Kiel hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert: Es zahlt sich aus, dass die Stadt sich intensiv darum kümmert, Jugendlichen ihre Perspektiven nach dem Schulabschluss aufzuzeigen. Während z.B. im Sommer 2011 mehr als 300 SchülerInnen ohne Anschlussperspektive aus Kiels Schulen entlassen wurden, waren es im Sommer 2013 nur noch ca. 130, von denen bis Ende August auch noch jeweils die Hälfte in Ausbildungsberufe oder passende schulische Qualifikationen vermittelt werden konnte.

Gutes Signal

Es ist ein gutes Signal, dass Vossloh sich zum Standort Kiel bekennt. Kiel bietet gute Bedingungen für Wirtschaftsunternehmen von Weltrang. Wir unterstützen den Oberbürgermeister bei seinem Einsatz für den Industriestandort Kiel. Dennoch schmerzt der angekündigte Abbau von 30 Arbeitsplätzen. Wir hoffen, dass die betroffenen ArbeitnehmerInnen schnell eine neue Stelle finden.

Caterpillar – Betroffene Arbeitnehmer unterstützen

Dass Caterpillar seine Motorenfertigung in Kiel einstellen will, ist eine Botschaft, die uns sehr betroffen macht. Wir sind besonders besorgt über die Zukunft der betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die vielen qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Caterpillar haben es verdient, dass wir gemeinsam mit den Gewerkschaften alles dafür tun, Ihnen eine Perspektive zu geben. Wir unterstützen den Oberbürgermeister deshalb in seinem angekündigten Kurs.

Abstimmen gehen – Entscheidung Gewicht geben! Nein zum Bürgerentscheid!

Die Abstimmung zur Ansiedlung von Möbel Kraft setzt ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Kiel. Nehmen Sie daher die Möglichkeit wahr und geben Sie Ihre Stimme ab! Aus unserer Sicht ist ein ‚Nein‘ zum Bürgerentscheid die richtige Wahl: Kiel braucht die verlässlichen Gewerbesteuereinnahmen, um Geld für die Sanierung von Schulen, den Ausbau der Kinderbetreuung einzusetzen und die Innenstadt attraktiver zu gestalten.

Voith: Arbeitsplätze und Know-How in Kiel sichern

Die Nachricht, dass der Voith-Konzern den Standort Kiel verkleinern und nur noch als Service- und Wartungsstandort nutzen will, schmerzt uns. Im Mittelpunkt muss nun die Sicherung möglichst vieler Arbeitsplätze in Kiel stehen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihren Arbeitsplatz verlieren werden, müssen dabei unterstützt werden, möglichst schnell eine neue Stelle zu finden. Ihre Fähigkeiten brauchen wir in Kiel auch weiterhin dringend.

Für Arbeitsplätze kämpfen

Die vielen qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Voith haben es verdient, dass alles getan wird, um die Arbeitsplätze am Standort Kiel zu sichern. Wir unterstützen daher ausdrücklich die von Belegschaft und Gewerkschaft für morgen geplante Demonstration und Kundgebung zum Erhalt der Arbeitsplätze und rufen zur Teilnahme auf. Viele herausragende mittelständische Unternehmen, darunter Weltmarktführer, prägen den Wirtschaftsstandort Kiel. Dazu zählt nicht zuletzt auch der Lokbau.

Stena Line: Arbeitsplätze in Kiel erhalten!

Der Seehafen Kiel arbeitet sehr erfolgreich sowohl im Passagier- als auch im Frachtverkehr. Dazu gehört auch die Fährverbindung Kiel-Göteborg mit ihren hervorragenden Auslastungszahlen. Dafür stehen nicht zuletzt auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fährlinien. Wenn die Stena Line vor diesem Hintergrund trotzdem plant, sich auf den Standort Rostock zu konzentrieren, so darf das nicht zulasten der Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kiel passieren.

Caterpillar: Arbeitsplätze und Unternehmenszukunft sichern

Die aktuelle Lage bei Caterpillar gibt Anlass zur Besorgnis. Die SPD-Ratsfraktion begrüßt, dass in den Verhandlungen zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat der Erhalt der Arbeitsplätze gesichert werden soll. Wichtig ist auch, dass sich das Unternehmen weiter gezielt für die Zukunft aufstellt.

Erfolgreicher Start des Projekts IN-JOB: Mehr Jugendliche in Arbeit & Ausbildung

200.000 Euro jährlich für die berufliche Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit multiplen Vermittlungshemmnissen sind gut angelegtes städtisches Geld. Durch das Projekt sind 204 Jugendliche in Arbeit oder Ausbildung vermittelt worden, die von Arbeitslosigkeit bedroht waren bzw. schon Transferleistungen erhielten – darunter 25 % mit Migrationshintergrund.