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Abfall

„Orange statt grau“: Sichtbar gegen Müllverwehungen vorgehen!

Die Fraktionen von SPD und SSW begrüßen, dass die Stadtverwaltung der zunehmenden Unsitte entgegentritt, Abfälle im öffentlichen Raum achtlos wegzuwerfen oder liegenzulassen. Dieses als ‚Littering‘ bezeichnete Verhalten führt dann zu Müllverwehungen, die das Stadtbild beeinträchtigen. Fachliche Untersuchungen haben gezeigt, dass insbesondere die farblich auffällige Kennzeichnung von Abfallbehältern dazu beiträgt, dass Abfälle eher dort hinein- als ins Gebüsch geworfen werden.

Unterflursysteme für ein sauberes Kiel

Den öffentlichen Raum von herumfliegendem Abfall frei zu halten, ist ein erklärtes Ziel der Rathauskooperation von SPD und SSW. Im vergangenen Jahr beauftragten wir daher mit unserem Ratsantrag ‚Müllverwehungen (Littering) begegnen‘ (Drs. 0325/2016) die Verwaltung, Maßnahmen aufzuzeigen, wie dem Abfall in unserer Stadt effektiv und nachhaltig begegnet werden kann. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel (ABK) beweist nun mit einem Unterflursystem, wie große Mengen Müll elegant, effizient, platzsparend und kostengünstig entsorgt werden können.

Erfolgreiche Initiative gegen Vermüllung

Weniger Müll im öffentlichen Raum – das ist das Ziel unserer Ratsinitiative ‚Müllverwehungen (Littering) begegnen‘! Wir haben deshalb im April beantragt, dass der Abfallwirtschaftsbetrieb (ABK) verschiedene Maßnahmen testet, um den in der Stadt herumfliegenden Müll zu reduzieren. Nun liegt uns das Ergebnis vor und es zeigt: Die Initiative zeigt erste Erfolge! Gerade an viel besuchten öffentlichen Orten ist Müll ein Problem, zum Beispiel an der Kiellinie oder an der Hörn. Ein Test im Sommer hat gezeigt: Farblich auffällige Mülleimer sorgen hier schon für eine deutliche Verbesserung.

Steuerungsmöglichkeiten zur Reduktion von Einweggetränkebechern

Die Verwaltung wird gebeten zu eruieren, welche Handlungsspielräume kommunal zur Verfügung stehen, um den Verbrauch von Einweggetränkebechern zu reduzieren. Hierfür sollen unter anderem die Erkenntnisse der Deutschen Umwelthilfe e. V. wie auch die Vorgehensweisen anderer Kommunen zu diesem Thema berücksichtigt…

Frühjahrsputz 2016: Wir machen mit!

Wir unterstützen die Umsetzung der landesweiten Aktion ‚Unser sauberes Schleswig-Holstein‘ in Kiel. Ob Unrat einsammeln an Mettenhofer Grundschulen oder eine Putzaktion an der Skateranlage, ob Abfallsammlung im Kollhorst, im Kieler Süden oder an der Schwentine: Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich ebenfalls am Frühjahrsputz unserer Stadt zu beteiligen. Am Sonnabend, 19. März 2016, wird der Schützenpark in einer gemeinsamen Aktion des Abfallwirtschaftsbetriebes Kiel gesäubert, um 10 Uhr geht es los am Spielplatz am Bunker. Wir werden dabei sein.

Wärmerückgewinnung aus ungeklärtem Abwasser

Die Verwaltung wird gebeten, die Möglichkeiten der Wärmerückgewinnung aus ungeklärtem Abwasser / Abwasserwärmenutzung in der Landeshauptstadt Kiel zu prüfen. Über die Ergebnisse ist die Ratsversammlung zu unterrichten. Im Abwasser steckt eine große Wärmemenge, die mittels moderner Wärmepumpentechnologie zur Beheizung von…

Wertstoffgesetz

Die Verwaltung wird gebeten, sich bei des Landes- und Bundesregierung dafür einzusetzen, dass bei der beabsichtigten Änderung der Wertstoffgesetzgebung folgende Maßgaben beachtet werden: Wir wollen die Rolle der Kommunen in der Wertstoffentsorgung stärken und ihnen die Organisationsverantwortung für die Sammlung…

Neunte von 50: Nachhaltige Leistung!

Kiel ist neunte von 50 bewerteten Städten als nachhaltigste Stadt Deutschlands. Dies ist das Ergebnis der Studie „Sustainable City", die die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und das Kieler Institut für Weltwirtschaft im Auftrag des Magazins „Wirtschaftswoche" erarbeitet haben.

MVK-Gewinne werden an Gebührenzahler zurückgegeben

In diesem Jahr werden die auf die Stadt entfallenden Gewinne der Müllverbrennung Kiel GmbH & Co. KG in Höhe von rd. 478.000 € zugunsten der Gebührenzahler an den ABK übertragen. Diesen Übertragungsmechanismus haben SPD, GRÜNE und SSW im Frühjahr 2009 eingeführt.

Betriebsergebnis der Wertstoffhöfe des ABK

Die rekommunalisierten Wertstoffhöfe des Abfallwirtschaftsbetriebes Kiel (ABK) arbeiten preiswerter als früher beauftragte Entsorgungsunternehmen. Das kommt den Gebührenzahlern zugute. SPD, GRÜNE und SSW begrüßen das ausgezeichnete Betriebsergebnis der Wertstoffhöfe des ABK. Die Stadt konnte im Jahr 2009 ca. 127.000 Euro einsparen gegenüber dem Jahr 2008, in welchem der Betrieb der Recyclinghöfe noch an ein privates Entsorgungsunternehmen vergeben war. Dieses Spitzenergebnis konnte der ABK erzielen, obwohl es neben den städtischen Wertstoffhöfen auch gewerbliche Konkurrenz gab, und obwohl die Wirtschaftskrise zu einem Preisverfall geführt hat. Voraussetzung war der richtige Beschluss der Ratsversammlung vom Mai 2008, die Recyclinghöfe zu rekommunalisieren, ebenso die durch Beschluss der Ratsversammlung eingelegte Revision zum Bundesverwaltungsgericht, die die gewerbliche Abfallsammlung in Kiel nur unter engen Voraussetzungen für zulässig erklärt hat.