Rückenwind für die ganze Stadt – Rathausblatt mit Bilanz 2018-2023 erschienen

Unsere Bilanz 2018-2023: Gemeinsam Kiel gestalten / Gute Arbeit und faire Löhne / Gute Bedingungen von Anfang an / Mobilität, die alle mitnimmt / Bezahlbares Wohnen für alle Kielerinnen und Kieler


Jetzt das Rathausblatt lesen: Rathausblatt 03/2023

Als wir vor fünf Jahren unsere Arbeit im Kieler Rathaus aufgenommen haben, konnte wohl niemand damit rechnen, wie stark wir als Krisenmanagerinnen gefragt sein würden. Kaum hatten wir die Corona-Krise in Kiel mit Zusammenhalt und dem nötigen Pragmatismus zusammen bewältigt, stellte uns der Krieg gegen die Ukraine vor eine neue Herausforderung. Wir sind froh, dass Kiel als weltoffene Stadt vielen Menschen Schutz bieten kann, die ihre Heimat verlassen mussten. Zugleich war für uns als SPD-Ratsfraktion stets klar: Auch die Kommunalpolitik muss ihren Beitrag dazu leisten, damit niemand im Winter in der kalten Wohnung sitzen muss.

Auch in Zeiten der Krise gestalten wir die Stadt. In dieser Wahlperiode sind einige historische Entscheidungen gefallen. So hat die Ratsversammlung im Herbst 2022 entschieden, dass durch Kiel eine Stadtbahn fahren sollen. Mit der Stadtbahn kommen mehr Menschen schnell, zuverlässig und barrierefrei mit dem öffentlichen Nahverkehr ans Ziel und sind weniger aufs Auto angewiesen. Und so kommen wir beim Klimaschutz entscheidend voran. Wenn alles nach Plan läuft, wird die Stadtbahn in zehn Jahren in Betrieb genommen. Dabei ist klar: So ein großes Projekt kann nur gelingen, wenn wir in der breiten Stadtgesellschaft die nötige Unterstützung behalten und bei der Planung auf eine vorbildliche Bürgerbeteiligung setzen. Denn in den nächsten Jahren wird es darum gehen, wie wir die Ansprüche von Radfahrenden, Autofahrenden, Zulieferern und Fußgänger*innen unter einen Hut bekommen können.

Ein besonderes Anliegen ist es uns als SPD-Ratsfraktion, für mehr bezahlbaren Wohnraum zu sorgen. Denn Kiel ist entgegen aller Prognosen in den vergangenen Jahren gewachsen. Das ist ein gutes Zeichen für die Stadt und ihre Entwicklung. Aber dadurch sind auch Engpässe am Wohnungsmarkt entstanden. Um den angespannten Wohnungsmarkt zu entlasten, haben wir die Kieler Wohnungsgesellschaft (KiWoG) gegründet. So haben wir als Stadt endlich wieder ein Instrument in der Hand, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Besonders im Blick haben wir dabei Menschen, die es am freien Markt schwerer haben.

Damit sich Kiel auch weiterhin gut entwickelt, brauchen wir eine starke Wirtschaft. Dafür haben wir die Industriebrachen in Friedrichsort gekauft und entwickeln dort das moderne und nachhaltige Industriegebiet „StrandOrt“. In Kiel gibt es 130.000 Arbeitsplätze – so viele wie noch nie. Dabei gilt es weiterhin, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Wir wollen Perspektiven für alle jungen Menschen schaffen und haben daher die Jugendberufsagenturen gegründet.

Wir wollen Kiel für alle Menschen lebenswert machen. In einer älter werdenden Gesellschaft, in der immer mehr Menschen allein leben, ist es wichtig, dass Nachbarn einander kennen und gegenseitig unterstützen können. Daher schaffen wir Begegnungsmöglichkeiten im Stadtteil. Inzwischen gibt es in jedem Stadtteil eine Anlaufstelle Nachbarschaft („Anna“). Sie fördern die Vernetzung und freiwilliges Engagement.

Die Arbeit für Sie und mit Ihnen hat uns in den vergangenen Jahren viel Freude bereitet. Besonders schön ist, wenn wir von Kielerinnen und Kielern hören, wie wohl sie sich in unserer Stadt fühlen. Wir arbeiten weiter daran, durch unsere sozialdemokratische Politik für Kiel dafür zu sorgen, dass das so bleibt.

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Gesa Langfeldt

Christina Schubert