Kieler Schloss kulturell nutzen

Bild: Tabea Philipp

Das Kieler Schloss soll eine neue Zukunft bekommen: Stadtbaurätin Doris Grondke hat eine Ideenwerkstatt ins Leben gerufen, die Grundlagen für die zukünftige Entwicklung des Schlossareals legen soll. Die öffentliche Ideenwerkstatt „DAS 5ÜNFTE KIELER SCHLOSS“ wird vom 31. August bis zum 2. September stattfinden. Alle interessierten Kieler*innen können dabei einen Einblick in die Arbeit von Fachexpert*innen und Architekt*innen erhalten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, fünf unterschiedliche Nutzungsschwerpunkt für das Kieler Schloss zu untersuchen.

Wir begrüßen dieses Vorgehen. Denn es ist an der Zeit, sich Gedanken über die Zukunft des Kieler Schlosses zu machen. Der von Stadtbaurätin Doris Grondke angestoßene Werkstattprozess mit heimischen und externen Experten kann dafür wichtige Impulse liefern.

Wichtig ist, dass das Schloss für die Bevölkerung geöffnet wird und so mit seiner exponierten Lage den städtebaulichen Eck- und Abschlusspunkt der nördlichen Altstadt bildet. Für uns als SPD-Ratsfraktion wäre eine kulturelle und touristische Nutzung etwa in Anlehnung an das DOKK1 in Aarhus die beste Lösung. Vor allem bietet das Schloss die einmalige Chance, endlich die Kieler Stadtgeschichte angemessen und in zeitgemäßer Form zu präsentieren. Eine kulturelle Nutzung würde den Zweck des Nachkriegsbaus als kulturelles Zentrum wieder aufgreifen. Eine Nutzung als weiteres Hotel dagegen wäre der Bedeutung dieses historischen Ortes nicht angemessen.

Alle Informationen zur Ideenwerkstatt finden Sie hier: https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_plant_baut/innenstadt/schloss.php

Hans-Friedrich Traulsen