Investitionen in Schulen haben Priorität!

Friedrich-Junge-Gemeinschaftsschule: Schulbebäude, Freilichtbühne mit Rasen
Bild: Fabian Winkler

Im Ausschuss für Schule und Sport hat die Kieler Stadtverwaltung einen Bericht zu laufenden Schulbaumaßnahmen vorgelegt. Die Übersicht zeigt erneut, dass die Neubau- und Sanierungsprojekte an Kieler Schulen kontinuierlich voranschreiten und sich die Umstrukturierungen in der Schulbauplanung auszahlen. Weiterhin gibt es in der Umsetzung aber auch schwierige äußere Bedingungen. Denn die Investitionskürzung durch die Kommunalaufsicht ist, neben Baukostensteigerungen und hoher Auslastung der Baufirmen, eine weitere Hürde, mit der wir umgehen müssen. Klar ist: Die geplanten Investitionen sind aus fachlicher Sicht für die Kieler Schulen, für Kinder, Eltern und Lehrkräfte nötig. Wir verfolgen sie daher weiter und lassen die Schüler*innen nicht im Regen stehen.

Die Schulentwicklung wird im fachlichen Austausch zwischen Fachverwaltung und Politik geplant. Sie basiert auf realem Bedarf von Kindern und Eltern und ist daher weiterhin richtig. Die Verwaltung hat in den vergangenen Jahren wichtige Veränderungen in den Planungsprozessen durchgeführt und weitere Optimierungen angestoßen, um die hohen Investitionssummen im Schulbau noch verlässlicher einzusetzen und die Umsetzungsquote zu steigern. Wir werden uns dafür einsetzen, dass diese Anstrengungen anerkannt werden und es keine Einschränkung der dringend notwendigen Schulbauinvestitionen gibt. Bildung zu ermöglichen und eine gute Lernumgebung an den Schulen zu schaffen, hat für uns Priorität.

Antje Möller-Neustock