SPD Kiel: Filetgrundstück mit Kaikante wird maritime Nutzer finden

Friedrichsort Skagerakufer mit Menschen auf dem Steg und am Strand
Bild: Lh Kiel / Kai Teichmann

Zu der Nachricht, dass German Naval Yards Kiel (GNYK) das Grundstück der ehemaligen Lindenau-Werft in Kiel-Friedrichsort verkaufen will, erklärt Gesine Stück, Kreisvorsitzende der Kieler SPD:

„Es hatte sich ja schon länger abgezeichnet, dass GNYK das Grundstück mittelfristig nicht mehr selber nutzen wird. Das ist natürlich schade, aber kein Unglück für Kiel. Die SPD ist der festen Überzeugung, dass sich neue Nutzer finden werden für dieses Filetgrundstück mit Kaikante und in Wohnortnähe!

Die maritime Wirtschaft hat ihre Talsohle überstanden und wird immer stärker. Die Schlüsselbranche im echten Norden hat ein enormes Zukunftspotenzial – auch und besonders in der Landeshauptstadt. Kiel ist ein attraktiver Standort, an dem die ansässigen Industrieunternehmen (Raytheon, Sauer&Sohn, Zöllner etc.) und die Forschung (GEOMAR, Fachhochschule, Universität) eine hervorragende Grundlage für Entwicklung, Produktion und Dienstleistung bieten. Auch die Marine baut ihre Aktivitäten wieder aus statt sie – wie noch vor einigen Jahren – zu reduzieren. Um die positive Entwicklung weiter voran zu treiben, werden also solche Flächen dringend gebraucht.

Nun gilt es, gemeinsam mit Stadt, KiWi und ansässigen Unternehmen ein Konzept zu entwickeln, das einen Investor für eine gewerbliche Nutzung überzeugt!“