Wer beim Personal spart, spart bei der Daseinsvorsorge

Laptop, Notizblöcke, Getränke, Hände auf einem Tisch signalisieren gemeinsames Arbeiten
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Wenn uns eine Situation wie die Pandemie trifft, muss unsere Verwaltung angemessen reagieren können. Zusätzlich anfallende Aufgaben belasten dann die Mitarbeitenden, ohne dass andere Aufgaben entfallen. Daher ist es zwingend notwendig, dass auch personell flexible Reaktionen möglich sind. Wer beim Personal hingegen nur ans Sparen denkt, riskiert die Handlungsfähigkeit der Landeshauptstadt und auch die Gesundheit der Mitarbeitenden.

Qualifizierte Mitarbeitende in ausreichender Zahl machen es den Kommunen erst möglich, aktuelle Themen wie z.B. Klimaschutz oder Digitalisierung anzupacken. Wir wollen einen Staat, der die Daseinsvorsorge der Menschen gewährleisten kann. Ausgerechnet in der Krise am eigenen Personal zu sparen, ist verantwortungslos.

Selbstverständlich ist der Haushalt ein limitierender Faktor für die Personalentwicklung. Verantwortungsvolles Wirtschaften heißt aber auch, die Herausforderungen der Zukunft bewältigen zu können. Und dabei brauchen Kommunen wie Kiel deutlich mehr Unterstützung durch die Landes- und Bundespolitik. Wer wie die FDP-Fraktion für die nächsten fünf Jahre auf Stagnationen setzt, der riskiert die Leistungsfähigkeit der Kommune und damit des Staates.

Dies erklären zur zukünftigen Stellenentwicklung bei der Landeshauptstadt Kiel die personalpolitischen Sprecher*innen der Kooperationsfraktionen Thore Pingpank (SPD) und Anke Oetken (Bündnis 90/Die Grünen).

Thore Pingpank