PiA: Erfolgsmodell gegen Fachkräftemangel in der Kinderbetreuung

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Das Angebot der Kinderbetreuung in Kiel weiter auszubauen, ist erklärtes Ziel der rot-grünen Ratskooperation. Dafür ist es nach unserer Ansicht elementar wichtig, Maßnahmen gegen den massiven Fachkräftemangel zu ergreifen. Deshalb hat sich die Kooperation dafür eingesetzt, das Modell der praxisintegrierten Ausbildung (PiA) fortzusetzen, und entsprechende Haushaltsmittel für 2022 beantragt: Wir müssen in die Ausbildung der Fachkräfte investieren. Denn eine vergütete Ausbildung eröffnet vielen Menschen, die auf ein Einkommen angewiesen sind, die Möglichkeit, diesen Beruf zu erlernen.

Alle Rückmeldungen von Trägern zeigen, welch ein Erfolg das PiA-System in Kiel ist. Ein erfreuliches Signal ist auch, dass die neue Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag festgeschrieben hat, die Ausbildung der Erzieher*innen in Zukunft zu vergüten. Die Ausbildung von Erzieher*innen befindet sich schon immer in einem Zwiespalt von Praxisbezug und hohem theoretischen Anspruch. Dies muss sorgsam begleitet werden und das tun wir.

Sehr erfreulich ist auch die große Einigkeit in der Ratsversammlung bei diesem Thema. Allerdings fordern wir Konsequenz von allen Fraktionen: Wer mehr Geld für PiA bereitstellen möchte, der sollte folgerichtig auch dem Gesamthaushalt zustimmen, der dafür die Grundlage legt.

Dies erklären die kitapolitische Sprecherin Annika Schütt (SPD) und die Co-Fraktionsvorsitzende Anke Oetken (Bündnis 90/Die Grünen).

Annika Schütt