Diskussion um Gewerbegebiet Boelckestraße ist Beispiel für den Ausgleich von Ökonomie und Ökologie

Industriearbeiter
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Wir stehen zu einer Gewerbeflächenpolitik, die wirtschaftliche Perspektiven eröffnet und gleichzeitig den Umwelt- und Klimaschutz im Blick behält. Die unterschiedlichen öffentlichen Positionen von IHK und Umweltverbänden zum Gewerbegebiet Boelckestraße zeigen noch einmal im Brennglas, welche in der Abwägung schwierigen Entscheidungen die Kommunalpolitik immer wieder zu treffen hat.

Wir stehen selbstverständlich dazu, den Wirtschaftsstandort Kiel weiterzuentwickeln. Das Gewerbegebiet Boelckestraße bietet dazu eine einmalige Gelegenheit. Wir sehen aber auch, dass die Fläche in unserer Stadt einfach begrenzt ist und wir nicht immer weitere Flächen versiegeln können, sondern für Umwelt- und Naturschutz sorgen müssen. Das ist kein „Nice-To-Have“, sondern in Anbetracht des Klimawandels eine absolute Notwendigkeit.

Der von uns vorgelegte Kompromiss ist in diesem Sinne ein vertretbarer Ausgleich zwischen Naturschutz und notwendiger wirtschaftlicher Entwicklung. Wir werden uns auch in Zukunft dafür einsetzen, konstruktiv mit Verbänden wie der IHK und den Umweltverbänden zusammenzuarbeiten, um ökonomische und ökologische Interessen abzuwägen und Entscheidungen im Sinne der Stadt und aller Kieler*innen zu treffen.

Dies erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin Christina Schubert zur Diskussion um das geplante Gewerbegebiet Boelckestraße.

Christina Schubert