Radverkehr durch eigene Fahrspuren fördern

Zeichen Fahrrad auf Straße
Bild: Michel Hansen

Die Landeshauptstadt Kiel hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil des Radverkehrs an der Mobilität weiter zu steigern. Die Stadtverwaltung hat nun überprüft, welche Straßen sich dazu eignen, bisherige Autospuren in Fahrradspuren umzuwandeln. Die Übersicht lag dem Bauausschuss am 2. September vor. Wir begrüßen das Vorgehen und die vorgeschlagene Priorisierung. Auf dem Fahrrad fühlt man sich besonders wohl und sicher, wenn man ausreichend Platz auf seiner Spur hat und nicht von anderen Verkehrsteilnehmer*innen bedrängt wird. Daher ist die Veloroute 10 so beliebt! Der Straßenraum in der Stadt ist aber nicht beliebig erweiterbar. Deshalb ist klar, dass andere Verkehrsarten Platz aufgeben müssen, wenn das Fahrrad mehr Raum bekommen soll. Die Ziele des Masterplan 100% Klimaschutz und des Masterplan Mobilität werden ohne Maßnahmen, die den Radverkehr aktiv stärken und attraktiv machen, nicht erreichbar sein. Wir begrüßen daher die umfassende und planvolle Untersuchung durch die Stadtverwaltung. Die Übersicht zeigt, auf welchen Straßen Auto- in Fahrradspuren umgewandelt werden können. Wir stimmen dem Vorschlag der Verwaltung daher gerne zu und werden die folgende Detailberatung konstruktiv begleiten. Dies erklären der verkehrspolitische Sprecher Achim Heinrichs (SPD) und die fahrradpolitische Sprecherin Daniela Sonders (Bündnis 90/DIE GRÜNEN).

Achim Heinrichs