Menschen aus Afghanistan aufzunehmen ist ein selbstverständlicher humanitärer Akt!

Flagge Afghanistan 2013 bis 2021
Bild: Kaufdex / Pixabay

In der Ratsversammlung am 19. August 2021 bringt die Kooperation gemeinsam mit den Fraktionen von DIE LINKE, SSW und FDP sowie den fraktionslosen Ratsherren Ove Schröter und Andreas Halle eine Resolution zur Situation in Afghanistan ein. Damit bekräftigt die Ratsversammlung die Bereitschaft der Landeshauptstadt Kiel, als Mitglied im Bündnis „Sichere Häfen“ Geflüchtete aufzunehmen. Für uns ist die Aufnahme von Menschen, die aus Afghanistan fliehen müssen, keine Frage der politischen Diskussion: Den Menschen in Afghanistan widerfährt unvorstellbares Leid. Humanität und Solidarität mit Asylsuchenden sind für uns nicht verhandelbar – das Asylrecht ist im Grundgesetz verankert! Als Landeshauptstadt Kiel füllen wir dieses Recht mit Leben und wollen Menschen eine sichere Zuflucht bieten, die um ihr Leben fürchten – sei es, weil sie vor Ort für die Bundeswehr gearbeitet haben, oder weil sie sich für die Demokratisierung und Menschenrechte, die Gleichstellung von Frauen oder Bildungschancen für Mädchen und Jungen in Afghanistan eingesetzt haben. Als Mitglied des Bündnisses ‚Sichere Häfen‘ haben wir diese Bereitschaft stets erklärt und wollen unseren Anteil leisten. Humanität und Nächstenliebe stehen nicht zur Disposition! Das gilt erst recht in der aktuellen Situation in Afghanistan.

Dies erklären der migrationspolitische Sprecher Nesimi Temel (SPD), die Fraktionsvorsitzende Jessica Kordouni (Bündnis 90/Die Grünen), Swenja Bierwirth (DIE LINKE), Christina Musculus-Stahnke (FDP), den Fraktionsvorsitzenden Marcel Schmidt (SSW), Ove Schröter (Die PARTEI) und Andreas Halle (PIRATEN).

Nesimi Temel