KiWoG wächst: Schritt für mehr bezahlbaren Wohnraum in Kiel

Mehrfamilienhaus in Kiel - Friedrichsort
Bild: Ann-Katrin Rohde-Jakobi

Die Ratsversammlung hat beschlossen, 126 Wohnungen und Grundstücke an die Kieler Wohnungsgesellschaft (KiWoG) zu übertragen. Wir sehen darin einen weiteren wichtigen Schritt, die KiWoG zu einem einflussreichen Akteur auf dem Kieler Wohnungsmarkt aufzubauen, denn: Unser großes Ziel ist es, mehr sozialen und bezahlbaren Wohnraum für alle Gesellschaftsschichten in Kiel anzubieten. Besonders für Familien mit Kindern hält der Wohnungsmarkt in unserer Stadt zu wenige Angebote bereit. In dem Segment können wir mit einer schlagkräftigen eigenen Gesellschaft zukünftig nachsteuern. Die gestiegene Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen zeigt übrigens, dass auch unsere anderen Instrumente greifen.

Mit dem Beschluss, wieder eine eigene Wohnungsgesellschaft aufzubauen, hatte die Ratsversammlung am 19. September 2019 den Auftrag verbunden, Schritt für Schritt mehr Wohnungen und Grundstücke an die neue Gesellschaft zu übertragen. Unter den zukünftig von der KiWoG verwalteten Immobilien befinden sich sowohl bebaute als auch unbebaute Grundstücke. Die meisten Wohnungen sind in mehreren Gebäuden in der Rendsburger Landstraße im Stadtteil Hassee enthalten. Dazu kommen Objekte in der Wilhelminenstraße und der Boninstraße (beide Innenstadt), im Schusterkrug (Holtenau) und im Buschblick (Stadtteil Pries). Außerdem erhält die Kieler Wohnungsgesellschaft bisher unbebaute Grundstücke in Ellerbek (Havemeisterstraße) und in Wellsee (Julius-Leber-Straße).

Dies erklären die wohnungspolitischen Sprecher*innen Astrid Leßmann (SPD), Arne Langniß (Bündnis 90/Die Grünen) und Christina Musculus-Stahnke (FDP).

Astrid Leßmann