Infektionsschutz bei KVG ist vorbildlich

Bus von innen
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Wir unterstützen die Kieler Verkehrsgesellschaft darin, wieder mehr Menschen in die Busse zu holen. Denn: „Die KVG unternimmt große Anstrengungen, um das Infektionsrisiko während der Corona-Pandemie so klein wie möglich zu halten.

Die Pandemie hat auch dem öffentlichen Nahverkehr in Kiel erhebliche Herausforderungen beschert. Einerseits ist die Mobilität insgesamt zurückgegangen, um Kontakte zu reduzieren, andererseits setzen viele Menschen auf kontaktarme Fortbewegung mit dem Fahrrad oder mit dem eigenen Auto. Natürlich ist es in der momentanen Lage verständlich, dass sich Menschen in Bussen nicht mehr so wohl fühlen wie vor der Pandemie. Wir müssen aber darauf hinwirken, dass dieser Effekt keine nachhaltige Wirkung erzeugt. Statistiken und Studien belegen, dass im ÖPNV kein erhöhtes Infektionsrisiko vorliegt – besonders im Nahverkehr sorgen Lüftungsanlagen und häufige Türöffnungen an Haltestellen für einen guten Luftaustausch. Die Maskenpflicht verringert das Risiko zusätzlich.

Auch die Maßnahmen der KVG sind lobenswert. In unseren Bussen wird alles unternommen, um dieses Risiko so gering wie möglich zu halten. Neben der regelmäßigen Durchlüftung durch das Öffnen aller Türen werden alle Kontaktflächen regelmäßig gereinigt und desinfiziert. Die Haltestangen in den Fahrzeugen sind mit einem antibakteriellen und antiviralen Schutzbezug ausgestattet. Auch das Fahrpersonal wurde durch die KVG schnell mit zunächst provisorischen, später fest installierten Schutzvorhängen bestmöglich geschützt.

Die KVG trägt damit vorbildlich dazu bei, ihre Dienstleistung in der momentanen Situation möglichst sicher anbieten zu können. Und ein funktionstüchtiger ÖPNV ist nun mal ein zentraler Baustein einer Mobilitätswende, die den Ansprüchen des Klimaschutzes und sozialer Gerechtigkeit nahekommt. Alle Kieler*innen können weiterhin den Bus nutzen. Dafür werben wir ausdrücklich.

So lautet die eindeutige Positionsbestimmung der KVG-Aufsichtsratsmitglieder Christina Schubert (SPD) und Anke Oetken (Grüne) sowie der Sprecherin für den ÖPNV Annkathrin Hübner (FDP).

Christina Schubert