Kooperation will Wissenstransfer stärken

Bild: Christina Schubert

Die Kieler Hochschulen sind aus unserer Sicht einer der wertvollsten Wirtschaftsfaktoren, die Kiel zu bieten hat. Die Kooperation will daher die Vernetzung von Hochschulen und Wirtschaft weiter stärken. Unser Ziel ist es, das Wissenschaftszentrum zu einem noch stärkeren Akteur beim Wissenstransfer zu machen. Es ist unser bestes Werkzeug, um das Know-how der Hochschulen in die Stadt zu tragen! Gerade im Hinblick auf die geplante Science City ist es wichtig, dieses Werkzeug zu schärfen.

Daher wird das Wissenschaftszentrum an der Christian-Albrechts-Universität ab dem kommenden Jahr mit jährlich 80.000 Euro aus dem städtischen Haushalt unterstützt. Voraussetzung für die städtische Unterstützung ist, dass die Christian-Albrechts-Universität ihren Zuschuss ebenfalls um 80.000 Euro erhöht.

Eine aktuelle Studie des Wirtschaftsforschungsunternehmens Prognos unterstützt unseren Plan: Das Papier bescheinigt der Kiel Region gerade durch die starken Hochschulen gute Entwicklungsperspektiven. Um diese Chancen zu nutzen, wollen wir das Wissenschaftszentrum mit den nötigen Mitteln ausstatten. Bereits seit 2008 ist das Wissenschaftszentrum ein bedeutendes Scharnier zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Doch dieser Austausch muss noch zielgerichteter und effektiver erfolgen. Dazu passt auch, dass das Wissenschaftszentrum seine Strategie grundlegend überarbeitet und neue Schwerpunkte gesetzt hat. Bevor die Gelder schließlich fließen werden, soll diese im Rat noch einmal diskutiert werden.

Dies erklären die wirtschaftspolitische Sprecherin Christina Schubert (SPD), Sven Krumbeck (Bündnis 90/Die Grünen) und der wirtschaftspolitische Sprecher Dr. Ingmar Soll (FDP).

Christina Schubert