Kooperation bringt Kieler Strandkonzept auf den Weg

Das Foto zeigt den Falckensteiner Strand mit Blick auf die Kieler Förde. Im Hintergrund ist Laboe mit seinem Denkmal zu erkennen.
Bild: Ann-Katrin Rohde-Jakobi

„Kiel hat noch lange nicht das große Potenzial der einzigartigen Lage am Meer ausgereizt“, sind sich die sportpolitischen Sprecher*innen Philip Schüller (SPD), Daniela Sonders (Bündnis 90/Die Grünen) und Annkathrin Hübner (FDP) einig. Zur Ratsversammlung am 17. September legt die Kooperation daher einen umfangreichen Katalog von Ideen vor, die die Verwaltung zu einem Strandkonzept zusammenfügen soll.

 

Mit ihrem Vorstoß wollen die Ratsleute sowohl die Zugänge zum Meer für die Kieler*innen verbessern als auch die Attraktivität für Tourist*innen steigern: „Kiel hat ein riesiges Potenzial in Sachen Schwimmen! Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind, die Lage am Wasser besser zu nutzen. Immer wieder wird rege über einzelne Orte diskutiert und es passiert bereits einiges – wir wollen daraus nun ein Konzept machen und die Strände insgesamt in den nächsten Jahren optimieren.“

 

Insbesondere der Strand Hasselfelde biete die Möglichkeit, auch auf dem Kieler Ostufer eine offizielle Badestelle zu schaffen. Alle Strände sollen nach Vorstellung der Kooperation weiterhin kostenlos und für die ganze Familie attraktiv sein. Das beantragte Konzept solle die Grundlage sein, um bestimmte Maßnahmen zu priorisieren und umzusetzen. Wichtige Bestandteile sind für die Rathaus-Kooperation dabei die Funktion der Strände für die Naherholung und die Freizeitgestaltung sowie Umweltaspekte und Nachhaltigkeit.

 

Schüller, Sonders und Hübner nehmen in dem Antrag verschiedene Orte ins Visier, die zum Baden und Schwimmen beliebt sind: Über den jungen Strand Hasselfelde soll so ebenso diskutiert werden wie über den Falckensteiner Strand. Auch ein Stadtstrand in der Innenförde soll Berücksichtigung finden: Durch ein Gesamtkonzept könnten unterschiedliche Strände und Bademöglichkeiten mit verschiedenen Schwerpunkten versehen werden und somit für jede Zielgruppe eine Anlaufstelle bieten, so Schüller, Sonders und Hübner. Wichtiger Teil des Konzeptes sei es, die Kieler*innen und deren Besucher*innen nach deren Bedarf zu fragen und Ideen der Menschen aufzunehmen: „Wir denken dabei beispielsweise an weitere Sportangebote, an Gastronomie, aber auch an die Erreichbarkeit. Wichtig ist nicht zuletzt, immer die Naturverträglichkeit zu bedenken. Wir sind sicher, dass ein Strandkonzept für all diese Themen der richtige Weg ist.“

 

Philip Schüller