SPD Kieler Mitte: Ärgern? Nö! Aber richtig stellen!

Friederike Wenk und Benjamin Walczak
Bild: Fotomontage: Michael Dalkowski

Mit der als „Kundgebung“ verkauften CDU-Mitgliederversammlung an der Kiellinie am 5. September versuchen CDU-Lokalpolitiker, mit Unsachlichkeiten und Verzerrungen ihr Süppchen zu kochen. Es stellt sich die Frage, ob Nichtwissen oder Nichtwissenwollen der Hintergrund für die Aktion ist.

Unsere Ortsvereinsvorsitzende Friederike Marie Wenk stellt fest: „Die Weiterentwicklung der Kiellinie ist gerade Gegenstand einer umfangreichen Bürgerbeteiligung, die vor einem Jahr mit der Aktionsphase begonnen hat. In dieser Woche werden die Ergebnisse vorgestellt und wir freuen uns auf die Diskussionen. Es bewegt sich einiges in Kiel! Und es ist gut und wichtig, dass sich alle Interessierten und Betroffenen einbringen. Für uns als SPD im Stadtteil ist dabei eines klar: Die autofreie Kiellinie darf nicht zu einer Belastung für andere Anwohner*innen im Stadtteil werden. Die Verkehrsentlastung muss auch in der Feldstraße ankommen – Durchgangsverkehr muss effektiv um Wohngebiete herumgeleitet werden.“

Benjamin Walczak ergänzt: „Die Erneuerung der Spundwand am Fördeufer ist ein langwieriger Prozess. Sehr lange wurde die Stadt mit dieser Mammutaufgabe allein gelassen – erst seit 2017 gibt es eine Unterstützung des Landes. Aktuell läuft die Vorbereitung der Spundwanderneuerung, auf der Wasserseite gab es bei der Kampfmittelräumung über 900 Funde – nun muss auf der Landseite nach Kampfmitteln gesucht werden. Über den Fortgang der Planungen und Bauphasen wurde fortwährend informiert – zuletzt im Mai 2020 in der Geschäftlichen Mitteilung 0350/2020.“

KN-Artikel vom 7. September 2020:
https://epaper.kieler-nachrichten.de/article/335d83341cd59a82da7bcb56c96e8b4d