SPD Kiel: Wahl einer neuen Wehrbeauftragten – sachlich falsch und intransparent

Hans-Peter Bartels
Bild: Steffen Voss

„Der bisherige Amtsinhaber Hans-Peter Bartels ist ein fachlich kompetenter Verteidigungspolitiker. Er ist bei den Soldatinnen und Soldaten beliebt. Und auch die allgemeine Bevölkerung schätzt seine deutlichen Worte über die Situation der Bundeswehr. Warum er nicht wiedergewählt wurde – dazu gibt es keine Aussagen von der Bundestagsfraktion. Wir halten die Entscheidung für sachlich nicht begründet. Das Verfahren ist absolut indiskutabel“, kritisiert Gesine Stück, die Vorsitzende der Kieler SPD.

Markus Wöller, Schriftführer im Kreisvorstand und selber Soldat, ist mehr als erstaunt und sehr verärgert: „Warum wird für ein solch wichtiges Amt nicht die Person nominiert, die Erfahrung in der Verteidigungspolitik hat? Unter Soldatinnen und Soldaten erscheint es, als sei es nur um eine Postenverteilung gegangen. Hans-Peter Bartels ist ein versierter Verteidigungspolitiker mit jahrelanger Erfahrung im Verteidigungsausschuss und somit der richtige Mann am richtigen Ort. Wenn schon ein neue Person nominiert werden musste, hätte es zumindest ein Mitglied des Verteidigungsausschusses sein müssen. Verwunderlich ist außerdem, dass diese Personalie erst eine Woche vor der Wahl im Deutschen Bundestag bekannt wurde. Ich erwarte daher eine vernünftige und glaubhafte Erklärung der Fraktionsspitze der Bundestagsfraktion.“