Neues Feuerwehrkonzept der Stadt erhält Unterstützung

Einblick in das Innere eines Löschfahrzeugs (Ausschnitt)
Bild: Frauke Feind auf Pixabay

„Die Sicherheit der Menschen in unseren Wehren steht für uns an höchster Stelle. Für die oft zeitlich dringenden Einsätze für Leib oder Leben der Betroffenen sowie zum Eigenschutz der Retterinnen und Retter ist neben einer guten Ausbildung auch eine Ausstattung, die den modernen Standards der Zeit entspricht, unverzichtbar“, erklären die dafür zuständigen Sprecher der Kooperation, Andreas Arend (SPD), Sven Krumbeck (Bündnis 90/Die Grünen) und Ingmar Soll (FDP). „Darum begrüßen wir das aktuelle Feuerwehrkonzept der Stadt Kiel, welches die sukzessive Umstellung des Fuhrparks und der Ausrüstung auf einen zeitgemäßen Stand vorsieht.“

 

In diesem Konzept finden nach Auffassung der Rathaus-Kooperation die neuen technischen und organisatorischen Anforderungen an den Brandschutz und das Einsatzgeschehen, auch mit Blick auf den Umweltschutz, eine angemessene Berücksichtigung. Neben den vielen relevanten Sicherheits- und Einsatzaspekten ist eine moderne Feuerwehr auch eine attraktive Feuerwehr für Nachwuchskräfte. „In Zeiten des demografischen Wandels und Fachkräftemangels müssen wir ansprechende Rahmenbedingungen schaffen. Dazu gehören neben einer guten Bezahlung auch gute Einsatzmittel. Wir sehen eine schnellstmögliche Umsetzung als erforderlich und unterstützen hierfür alle Bemühungen“, erklären Andreas Arend, Sven Krumbeck und Ingmar Soll.

 

Retten, löschen, bergen, schützen lautet der Wahlspruch der vielen freiwilligen und hauptamtlichen Menschen der Feuerwehren, welche tagtäglich ihre Gesundheit im Einsatz riskieren. Die Kooperation hat in den vergangenen Jahren mit ihren Beschlüssen dafür gesorgt, dass zeitgemäße Ausrüstung zum Retten, für die technische Hilfeleistung oder den Brandschutz beschafft werden konnte. So sollen unter anderem leichtere akkubetriebene Geräte die oft schwere und gefährliche Arbeit der Wehren erleichtern und sicherer gestalten. Aber auch der Fuhrpark erfährt eine Erneuerung. Die derzeitigen 13 Lösch- bzw. Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge im aktiven Bestand der zehn Ortsfeuerwehren sind aus den Baujahren 1994 bis 2005. Diese werden durch einheitliche spezialisierte Gruppenfahrzeuge ersetzt.

 

Arend, Krumbeck und Soll begrüßen daher das gemeinsame Pilotprojekt des Innenministeriums, der Kommunalberatung und Service (KUBUS) GmbH sowie des Gebäudemanagements Schleswig-Holstein (GMSH) mit Unterstützung der kommunalen Landesverbände und des Landesfeuerwehrverbandes zu einer einfacheren und sicheren Beschaffung von Löschgruppenfahrzeugen: „Wir sehen hierin die Möglichkeiten für erhebliche Verfahrenserleichterungen und große Einsparpotentiale im Ausschreibungsverfahren durch einen zentral gesteuerten Beschaffungsprozess. Kiel sollte sich an der Initiative beteiligen und wir werden uns dafür einsetzen“, führen Andreas Arend (SPD), Sven Krumbeck (Bündnis 90/ Die Grünen) und Ingmar Soll (FDP) aus.

 

Andreas Arend