Meilenstein für das Kreative Dorf in der Stadt

Weiterentwicklung der "Alte Mu"
DAS DORF IN DER STADT, EINEN ORT FÜR BEGEGNUNGEN SCHAFFEN Bild: © visualisierung drej

Als „Meilenstein“ für die Sicherung und Weiterentwicklung der „Alten Mu“ wertet die Kieler Rathaus-Kooperation den Abschluss der Zielvereinbarung zwischen Stadt Kiel und dem Land. „Diese Vereinbarung stellt die Weichen, damit das kreative Herz der Landeshauptstadt in Zukunft noch kräftiger schlagen kann“, freuten sich Christina Schubert (SPD), Jessica Kordouni (Bündnis 90/Die Grünen) und Christina Musculus-Stahnke (FDP) am Mittwoch, 18. Dezember 2019. Gleichzeitig sei die Vereinbarung, an dieser zentralen Stelle der Stadt Wohnen und kreative Nutzung zu verbinden, eine gute Einigung. Wichtig sei dabei auch, 30 Prozent der Wohnungen im geförderten Wohnungsbau zu planen.

„Damit kommen wir einem unserer erklärten Ziele deutlich näher“, sagen Christina Schubert, Jessica Kordouni und Christina Musculus-Stahnke. Die Rathaus-Kooperation hatte in ihrem Kooperationsvertrag 2018 festgeschrieben, dass „die erfolgreiche Realisierung des Projektes Kreatives Dorf in der Stadt“ unterstützt werden und „im geplanten Erweiterungsbau die Wohnnutzung deutlich überwiegen“ solle. „Wer Kultur- und Kreativwirtschaft fördern will, muss Räume für kreative Initiativen öffnen – oder wie im Fall der ,Alten Mu‘ sichern und ausbauen“, so die Vertreterinnen der Rathaus-Kooperation.

Für SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP hat sich die „Alte Mu“ in Kiel, das frühere Areal der Muthesius-Kunsthochschule, bereits von einem Nukleus zu einem Kulminationspunkt kreativwirtschaftlicher Initiativen und Unternehmen entwickelt: „Dort am Lorentzendamm können wir alle beobachten, was passiert, wenn Kreative Platz bekommen, um sich zu entwickeln. Dann entsteht Wertschöpfung – intellektuell und materiell.“ Für das Dreier-Bündnis aus dem Kieler Rathaus ist die Zielvereinbarung von Stadt und Land aber nur ein Zwischenschritt, auf dem sich niemand ausruhen darf: „Dieses Projekt verdient es, dass alle Beteiligten weiterhin mit Hochdruck an der Realisierung arbeiten.“

 

Christina Schubert