KiWoG: Ein Instrument für bezahlbaren Wohnraum

Mehrere Geschosse im Rohbau mit Kran von oben fotografiert
Bild: Frederike Julie Stelz

Ratsversammlung beschließt die Gründung einer Kieler Wohnungsgesellschaft (KiWoG)

„Nun haben wir endlich wieder ein Instrument in der Hand, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Besonders im Blick haben wir dabei Menschen, die es am freien Markt schwerer haben,“ freut sich Christina Schubert, stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD Kiel. Die Entwicklung der letzten Jahre hat deutlich gezeigt, dass der freie Markt hier längst nicht alles regelt. Umso wichtiger sei es, dass die Stadt hier nun selbst tätig wird, so Schubert weiter.
Kiel ist entgegen aller Prognosen in den vergangenen Jahren gewachsen. Ein gutes Zeichen für die Stadt und ihre Entwicklung. Aber dadurch sind auch Engpässe am Wohnungsmarkt entstanden. Inzwischen ist es sogar so, dass nicht nur Menschen mit geringem Einkommen schwer eine Wohnung finden. Auch Familien, in denen beide verdienen, finden keine geeigneten Wohnungen in der Stadt.
„Der Verkauf der stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft vor 20 Jahren war zu jener Zeit eine rationale Entscheidung, da Kiel pleite war. Doch hat sich die Lage maßgeblich verändert“, erklärt Schubert. „Das haben wir erkannt und deswegen in unserem Kommunalwahlprogramm 2018 eine Neugründung gefordert. Wir freuen uns sehr, dass diese Forderung nun erfüllt ist! Die Ausgestaltung werden wir nun weiterhin konstruktiv begleiten.“

Christina Schubert