Platz der Kinderrechte in Kiel einrichten

Die Verwaltung wird gebeten bis zum 1. Quartal 2020 zu prüfen, welcher zentrale Platz der Landeshauptstadt Kiel, der einen Bezug zu Kindern hat, den Zusatz „Platz der Kinderrechte“ erhalten kann.
Mit der Benennung soll eine geeignete Visualisierung der UN-Kinderrechtskonvention, zum Beispiel durch eine Stehle, ein Kunstobjekt, eine Tafel oder auch Kombinationen aus mehreren dieser Elemente, einhergehen. Bei der Planung und Ausgestaltung dieser Visualisierung sind der Junge Rat, der Ortsverband Kiel des Deutschen Kinderschutzbundes, die Hochschulen in Kiel sowie weitere fachkundige Institutionen einzubinden.
Bis ein geeigneter Platz gefunden wurde, soll, mindestens für den Zeitraum vom 20. September (Tag der Kinderrechte) bis einschließlich 20. November (Kinderrechtskonferenz der Landeshauptstadt Kiel), der Asmus-Bremer-Platz den Zusatz „Platz der Kinderrechte“ erhalten.

Begründung:

Die UN-Kinderrechtskonvention feiert in diesem Jahr 30-jähriges Jubiläum. Mehrere Kommunen und Landeshauptstädte im Bundesgebiet haben in den letzten Jahren Plätze der Kinderechte eingerichtet, unter anderem Neuss, Mainz, Wiesbaden oder auch Elmshorn. Als kinderfreundliche Stadt sollte sich Kiel in eine Reihe mit diesen Städten begeben.

Ratsfrau Annika Schütt, SPD-Ratsfraktion

Christian Osbar und Ratsherr Oliver Voigt, Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Rainer Kuberski und Ratsherr Ralf Meinke, FDP-Ratsfraktion

Ratsfrau Margot Hein, Ratsfraktion DIE LINKE

Ratsfrau Dr. Susanna Swoboda, SSW-Ratsfraktion

Ratsherr Ove Schröter, Die FRAKTION