Legale Flächen für Graffiti und Förderung von Streetart

Die Verwaltung wird gebeten, weitere Flächen zu prüfen, an denen das legale Sprayen von Graffiti möglich ist. Insbesondere soll geprüft werden, ob Holzwände entlang der Veloroute 10, an der Skateranlage in der Wik oder an der Skateanlage unter der Prinz-Heinrich-Brücke, ggf. in Trägerschaft von Vereinen/Eigentümer*innen, aufgestellt werden können.

Zudem soll geprüft werden, an welchen öffentlichen Gebäuden eine Gestaltung durch professionelle Streetart-Künstler*innen möglich wäre und wie diese Kunstwerke im speziellen von der Stadt gefördert werden könnten.

Des Weiteren soll aufgezeigt werden, wie ein Graffiti-Kunstpreis ausgelobt und umgesetzt werden könnte.

Begründung:

Graffiti ist weit mehr als eine Schmiererei. Inzwischen sind viele renommierte Künstler*innen aus der Graffitiszene hervorgegangen, und in vielen Städten gibt es inzwischen Streetart-Festivals. Graffiti ist Jugendkultur, und auch die Stadt Kiel sollte es Jugendlichen sowie erwachsenen Graffiti-Künstler*innen ermöglichen, diese Kultur zu leben. Dabei wird unterschieden zwischen legalen Graffiti-Flächen, auf denen das Übermalen von Graffitis durch neue Graffitis zur Kultur gehört, und permanenter Fassadengestaltung durch Streetart-Künstler*innen, die eine Aufwertung von Stadtvierteln erreichen soll.

Ratsherr Moritz Koitka
SPD-Ratsfraktion

Ratsmitglied Jessica Kordouni
Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Bürgerliches Mitglied Nasita Zare-Moayedi
FDP-Ratsfraktion