Stadt soll Outdoor-Sport fördern

Joggerin im Wald
Bild: Capri23auto / pixabay

Viele Kieler*innen nutzen die Straßen, Parks und die Förde, um sich sportlich zu betätigen. In der Ratsversammlung am Donnerstag haben SPD, Grüne und FDP daher mit Unterstützung der CDU beantragt, den Outdoor-Sport in Kiel weiterzuentwickeln.

Ziel des Vorstoßes ist es, mögliche weitere Flächen zu finden, auf denen öffentlich zugängliche Sportangebote entstehen können. In einem zweiten Schritt soll die Verwaltung die bestehenden Möglichkeiten aufzeigen, wo schon jetzt in Kiel Outdoor-Sport betrieben werden kann.

Vor allem im Sommer macht es deutlich mehr Spaß, Sport draußen zu tätigen, ohne zeitlichen Zwang, wann es für einen persönlich passt. Wie toll das Angebot angenommen wird, kann man an der Katholikenwiese sehen, wo es seit Juni des letzten Jahres einen Outdoor-Sportpark gibt. Wir wollen, dass es solche Angebote in der ganzen Stadt gibt!

Dabei denken wir auch an kleine Verbesserungen wie markierte Laufstrecken oder Hinweisschilder mit möglichen Übungen. Outdoor-Sport sehen wir nicht als Konkurrenz zu Sportvereinen, denn Sportangebote sind nur gut, wenn man weiß, wie sie richtig zu benutzen sind. Das können die Kieler Vereine nutzen, um Sportanlagen zu betreuen. Wir verstehen ungebundenen Sport auch als Chance, um im Sommer freiwillige Kurse direkt vor der Tür anzubieten und neue Mitglieder für die Vereine zu gewinnen.

Dies erklären die sportpolitischen Sprecher*innen Philip Schüller (SPD), Daniela Sonders (Bündnis 90/Die Grünen) und Annkathrin Hübner (FDP).

Philip Schüller