Newsletter zur Ratsversammlung am 21. Februar 2019

Unsere Themen waren:

  • Stadt soll Outdoor-Sport fördern
  • Ein eSport-Haus für Kiel
  • Auf dem Weg zur „Smart City“

(1) Stadt soll Outdoor-Sport fördern

Viele Kieler*innen nutzen die Straßen, Parks und die Förde, um sich sportlich zu betätigen. In der Ratsversammlung am Donnerstag haben wir daher beantragt, den Outdoor-Sport in Kiel weiterzuentwickeln.

Ziel des Vorstoßes ist es, mögliche weitere Flächen zu finden, auf denen öffentlich zugängliche Sportangebote entstehen können. In einem zweiten Schritt soll die Verwaltung die bestehenden Möglichkeiten aufzeigen, wo schon jetzt in Kiel Outdoor-Sport betrieben werden kann.

Vor allem im Sommer macht es deutlich mehr Spaß, Sport draußen zu tätigen, ohne zeitlichen Zwang, wann es für einen persönlich passt. Wie toll das Angebot angenommen wird, kann man an der Katholikenwiese sehen, wo es seit Juni des letzten Jahres einen Outdoor-Sportpark gibt. Wir wollen, dass es solche Angebote in der ganzen Stadt gibt!

Dabei denken wir auch an kleine Verbesserungen wie markierte Laufstrecken oder Hinweisschilder mit möglichen Übungen. Outdoor-Sport sehen wir nicht als Konkurrenz zu Sportvereinen, denn Sportangebote sind nur gut, wenn man weiß, wie sie richtig zu benutzen sind. Das können die Kieler Vereine nutzen, um Sportanlagen zu betreuen. Wir verstehen ungebundenen Sport auch als Chance, um im Sommer freiwillige Kurse direkt vor der Tür anzubieten und neue Mitglieder für die Vereine zu gewinnen.

Philip Schüller
Sportpolitischer Sprecher

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(2) Ein eSport-Haus für Kiel

Mit der Idee einer Digitalen Woche Kiel und der Städtepartnerschaft mit San Francisco hat Oberbürgermeister Ulf Kämpfer unsere Stadt als Schwerpunkt einer wachsenden digitalen Szene etabliert. Dazu passt, auch den aufstrebenden Trend des eSports zu unterstützen und in Kiel zu stärken. Der SSW hat deshalb schon in der vergangenen Ratsversammlung die Idee eines Veranstaltungs-, Begegnungs- und Trainingszentrums für eSport aufgebracht. Nach Gesprächen der Fraktionen mit dem neuen Chief Digital Officer der Stadt Jonas Dageförde und den aktiven Akteurinnen und Akteuren der aktiven eSport-Szene in Kiel haben wir zur Ratsversammlung am 21. Februar einen fraktionsübergreifenden Antrag vorgelegt, mit dem das Anliegen, ein eSport-Zentrum für Kiel zu gründen, konkretisiert wird. Parallel zu unserer Arbeit haben der eSport-Bund Deutschland und das Land Schleswig-Holstein bekannt gegeben, ebenfalls Pläne für ein solches Zentrum zu verfolgen und die Gründung fördern zu wollen.

Mit einem solchen Zentrum schaffen wir die Möglichkeit, abseits des Internets Kontakte zu schaffen und Begegnungen zwischen den Sportler*innen zu fördern. Damit übertragen wir einen der wichtigsten Aspekte des Vereinssports auf den eSport. Wie auch in anderen Sportarten wirkt eSport als ein Bindeglied zwischen den sozialen Schichten und Bevölkerungsgruppen.

Die Landeshauptstadt Kiel kann mit der Einrichtung eines eSport-Zentrums dafür sorgen, dass die Kieler und Schleswig-Holsteiner eSportler*innen in Kiel das Beste aus beiden Welten des Sports erleben können.

Christina Schubert
Sprecherin für Digitalisierung

(3) Auf dem Weg zur „Smart City“

Die Bundesregierung hat eine Fördersumme in Höhe von 170 Millionen Euro für zehn Modellstädte in Aussicht gestellt, die mit ihren Konzepten für eine Smart City überzeugen. Die vollständige Ausschreibung soll im März vorliegen – und wir wollen, dass Kiel dabei ist!

Kiel ist nämlich bereits auf bestem Weg, eine solche Smart City zu werden. Zahlreiche Initiativen und Projekte tragen dazu bei und ermöglichen die Entwicklung zu einer modernen, digitalen und zukunftsgewandten Stadt – nicht nur in der Verwaltung, sondern in allen Lebensbereichen und für alle Bürgerinnen und Bürger erfahrbar. Diese Aktivitäten wollen wir weiter ausbauen, wozu die Förderung einen großen Beitrag leisten würde. Dieser Antrag ist aber nur ein Auftakt. Damit die Bewerbung und damit das Konzept für die Smart City Kiel in dem Sinne gestaltet wird, wie wir es uns vorstellen, werden wir in den nächsten Wochen und Monaten weitere Anträge zur inhaltlichen Konkretisierung erarbeiten und einbringen.

Christina Schubert
Sprecherin für Digitalisierung

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