Kooperation will Tagungs- und Kongresszentrum im Kieler Schloss

Die Ratsversammlung hat am 17. Januar über den aktuellen Planungsstand für ein Tagungs- und Veranstaltungszentrum in Kiel diskutiert. Hintergrund ist, dass die Ratsversammlung den Oberbürgermeister im Jahr 2017 beauftragt hat, eine Standortanalyse für ein neues Tagungs- und Veranstaltungszentrum in Kiel zu erstellen. Aus Sicht des wirtschaftspolitischen Sprechers Daniel Pollmann (SPD), von Dirk Scheelje (Bündnis 90/Die Grünen) und der Fraktionsvorsitzenden Christina Musculus-Stahnke (FDP) zeigt die vorgelegte Analyse, dass das Gebiet rund um das Kieler Schloss sich als Standort für einen Neubau eines Veranstaltungs- und Kongresszentrums am besten eignet:

„Die direkte Anbindung zum Konzertsaal kann hervorragend zum Konzept passen. Verkehrsanbindungen sind ideal und es gibt genügend Parkraum für die Teilnehmer. Zudem ist die Stadt Kiel seit Anfang des Jahres Eigentümerin des Ensembles, was uns für zukünftige Planungen sehr entgegen kommen kann. Durch ein ganzheitliches Konzept für diesen Bereich haben wir sehr viele Möglichkeiten.“

Auch Bedenken, ob ein neues Zentrum überhaupt nötig sei, zerstreue die Analyse, so Pollmann, Scheelje und Musculus-Stahnke:

„Die Studie bestätigt, dass es auf dem Veranstaltungsmarkt großen Bedarf gibt, der zurzeit in Kiel und Umgebung nicht gedeckt werden kann. Ein neues Zentrum würde also der hohen Nachfrage gerecht werden und keine Verdrängungseffekte hervorrufen.“

Dass die Studie unvoreingenommen viele Standorte unter die Lupe genommen habe, sei hervorragend. Der Standort Kieler Schloss sei demnach aber der Favorit.

„Auf anderen Standorten wie der Hörn oder dem CAU-Campus halten wir Wohnungsbau oder die geplante Science City für die bessere Nutzung. Der Bedarf für ein Tagungs- und Kongresszentrum ist vorhanden und wenn wir diesen befriedigen können und attraktive Angebote schaffen, dann sehen wir sehr gute Chancen für ein rentables Tagungs- und Veranstaltungszentrum“,

so Pollmann, Scheelje und Musculus-Stahnke abschließend.

Daniel Pollmann