Schulsanierungen als Chance für neue Raum- und Bildungskonzepte nutzen

Die Max-Planck-Schule muss saniert, einzelne Schulgebäude abgerissen werden. Zu diesem Ergebnis kamen Experten bei einer routinemäßigen Kontrolle der Schulgebäude. Dort, wo es wirtschaftlich ist, sollte man nach Ansicht der Rathauskooperation neue Schulen bauen, die den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht werden, statt Schulen aufwendig nachzurüsten und zu sanieren.

Räume müssen multifunktional genutzt werden können. Es ist wichtig, dass die Schulbauten heutigen Ansprüchen an Inklusion und Differenzierung gerecht werden. Außerdem werden wir darauf achten, dass die Räume in Hinblick auf die Digitalisierungsoffensive an den Schulen zeitgemäß ausgestattet sind. Besonders bei den Schröder-Schulen muss genau geschaut werden, wie erhaltenswert die einzelnen Schulgebäude seien, die sich teilweise in katastrophalem Zustand befänden. Sanierungen von Schulgebäuden können nur dort stattfinden, wo die Räumlichkeiten modernen Raumkonzepten und den Anforderungen der Schulleitungen nicht im Wege stehen.

Für uns gilt der Ansatz: Die Schulgebäude sind für die Schülerinnen und Schüler da, nicht andersherum.

Dass sowas geht, zeigt das laufende Pilotprojekt Phase Null an der Friedrich-Junge-Grund- und Gemeinschaftsschule. Wir befürworten ein modernes Schulbau- und Sanierungsprogramm und unterstützen die Verwaltung darin, gemeinsam mit der Immobilienwirtschaft und dem Amt für Schulen ein Konzept für einen zeitgemäßen Schulneubau umzusetzen.