Keine Zigarettenstummel

Die Verwaltung wird gebeten,
· eine Werbekampagne zu entwickeln, die über die Gefahren für die Umwelt hinweist, die entsteht, wenn Zigarettenkippen nicht ordnungsgemäß entsorgt werden.
· zu prüfen, ob im Umfeld von öffentlichen Gebäuden ausreichend Aschenbecher vorhanden sind. Dabei soll auch geprüft werden, ob diese so stehen, dass Raucher*innen andere Personen durch den Tabakrauch nicht gefährden.
· zu prüfen, ob bei städtischen Veranstaltungen (Kieler Woche, Kieler Umschlag u.ä.) ausreichend Aschenbecher vorhanden sind.
· im Dialog mit den Gaststättenbetreiber*innen die Anzahl von Aschenbechern vor Gaststätten zu erhöhen. Dabei soll ein Bewusstsein für die Gefahr von Zigarettenstummeln geschaffen werden. Wenn dies keinen Erfolg bringt, zu prüfen, ob die Gaststättenbetreiber*innen dazu verpflichtet werden können.

Zigarettenstummel und insbesondere die Filter sind eine Gefahr für die Umwelt, Tiere und insbesondere das Grundwasser. Unterschätzt wird auch die Gefahr für Kleinkinder, die beim Spielen Zigarettenstummel in den Mund nehmen könnten. Neben mehr Aschenbechern im öffentlichen Raum ist es dringend notwendig, dass die Bürger*innen auf die Gefahren der Zigarettenstummel hinzuweisen. Mehr Aschenbecher bringen nur dann Erfolg, wenn die Kieler*innen wissen, warum es eine so hohe Bedeutung hat, dass Zigarettenstummel nicht im öffentlichen Raum entsorgt werden. Dabei soll zunächst versucht werden, die Anzahl der Aschenbecher im Dialog mit den Gaststättenbetreiber*in zu erhöhen – eine einvernehmliche Lösung ist einer zwangsweisen Anordnung vorzuziehen.

Max Dregelies
SPD-Ratsfraktion

Dr. Martina Baum
Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Dr. Ingmar Soll
FDP-Ratsfraktion