Holstein-Stadion

Die Ratsversammlung begrüßt die Bereitschaft der Landesregierung und des Landtages, sich in Höhe von 10 Mio. Euro am weiteren Ausbau des städtischen Holstein-Stadions zu beteiligen.

Die Ratsversammlung erklärt sich bereit, diese Investition unter der Prämisse, dass sich auch private Investoren in Höhe von ebenfalls 10 Mio. Euro am Ausbau beteiligen, mit einem entsprechenden Anteil in Höhe von 10 Mio. Euro seitens der Stadt zu unterstützen.

Der Oberbürgermeister wird aufgefordert, mit dem Land Schleswig-Holstein und den privaten Investoren zielführende Gespräche hinsichtlich der Gesamtfinanzierung aufzunehmen.

In den Gesprächen ist insbesondere sicherzustellen, dass die finanzielle Beteiligung der Stadt am Ausbau des Stadions nicht auf das vom Innenministerium als genehmigungsfähig angesehene Gesamtinvestitionsvolumen der Landeshauptstadt Kiel angerechnet wird.

Daneben wird der Oberbürgermeister aufgefordert, einen im Geiste der bisherigen Ratsbeschlüsse stehenden Vorschlag für eine weitreichende Förderung des Breitensports in Kiel zu machen.

Die Fördermittel für den Ausbau des Holstein-Stadions werden in der Erwartung vergeben, dass sich der Verein für Vielfalt, Respekt, die Gleichstellung von Frauen und Männern im Sport, sowie für eine offene Gesellschaft einsetzt. Dies schließt die Durchführung von konkreten Projekten ein.

Für die Ratsversammlung sind folgende Aspekte Voraussetzung für eine abschießende Investitionsgenehmigung:

Vorlage eines Gesamtkonzeptes für die mögliche Investition unter Berücksichtigung verschiedener Varianten (ohne Kongresszentrum);

Aufteilung ggf. entstehender Mehrkosten zwischen Stadt, Land und privaten Investoren;

Prüfung weiterer Nutzungsmöglichkeiten für das Holstein-Stadion über die reine Durchführung der Heimspiele der Profimannschaft KSV Holstein hinaus. Dabei sollen u. a. folgende Dinge berücksichtigt werden:

  • Nutzung der Sportanlage für Breitensportveranstaltungen, Frauenfußball und für Kulturangebote (z. B. Sommertheater oder Kirchentage)
  • Nutzung der Räumlichkeiten durch andere Vereine (z. B. für Besprechungen)
  • Nutzungsmöglichkeit für soziale Aspekte (z. B. Kindertagesstätte oder Sozialräume für den Stadtteil)

Prüfung der Einbringung des Stadions in eine Betreibergesellschaft und in welchen Konstellationen diese betrieben werden kann, damit das Finanzierungs- und Betreiberrisiko zwischen Stadt, Land und privaten Investoren geteilt wird;

Ausbau der Förderung des Breitensports in Kiel im Sinne der bisherigen Beschlüsse der Ratsversammlung und Vorlage eines erweiterten Investitionspakets Breitensport.

Laut Beschluss der Ratsversammlung vom 08.06.2017 (Drs. 0545/2017) soll der Leistungssport durch den Ausbau des Holstein-Stadions zur zweitligatauglichen Spielstätte unterstützt werden.

Das Land Schleswig-Holstein hat über diese Maßnahmen hinaus noch eine weitergehende finanzielle Beteiligung im Umfang von 10 Mio. Euro an zusätzlichen Ausbaumaßnahmen zugesagt, wenn auch private Investoren und die LH Kiel sich entsprechend beteiligen.

Die Ratsversammlung bekennt sich dazu, dass auch die Landeshauptstadt Kiel sich entsprechend beteiligen wird.

Der Oberbürgermeister wird aufgefordert, sich mit dieser Zusage der Ratsversammlung in Gespräche mit dem Land und den privaten Investoren über das Ausbaukonzept und dessen  Finanzierung einzubringen.

Wichtig ist insbesondere, dass der Oberbürgermeister in Gesprächen mit dem Land sicherstellt, dass der Investitionsanteil der Stadt in das Projekt unabhängig vom genehmigungsfähigen Investitionsvolumen der Landeshauptstadt Kiel betrachtet wird, damit nicht andere wichtige Maßnahmen wegen des Stadionausbaus unterbleiben müssen.

Die Förderung des Breitensports ist dabei ebenso von immenser Bedeutung. Auch sind diverse weitere Aspekt vor einer endgültigen Beschlussfassung zu prüfen.

Laut Beschluss der Ratsversammlung vom 08.06.2017 (Drs. 0545/2017) soll der Leistungssport durch den Ausbau des Holstein-Stadions zur zweitligatauglichen Spielstätte unterstützt werden.

Das Land Schleswig-Holstein hat über diese Maßnahmen hinaus noch eine weitergehende finanzielle Beteiligung im Umfang von 10 Mio. Euro an zusätzlichen Ausbaumaßnahmen zugesagt, wenn auch private Investoren und die LH Kiel sich entsprechend beteiligen.

Die Ratsversammlung bekennt sich dazu, dass auch die Landeshauptstadt Kiel sich entsprechend beteiligen wird.

Der Oberbürgermeister wird aufgefordert, sich mit dieser Zusage der Ratsversammlung in Gespräche mit dem Land und den privaten Investoren über das Ausbaukonzept und dessen  Finanzierung einzubringen.

Wichtig ist insbesondere, dass der Oberbürgermeister in Gesprächen mit dem Land sicherstellt, dass der Investitionsanteil der Stadt in das Projekt unabhängig vom genehmigungsfähigen Investitionsvolumen der Landeshauptstadt Kiel betrachtet wird, damit nicht andere wichtige Maßnahmen wegen des Stadionausbaus unterbleiben müssen.

Die Förderung des Breitensports ist dabei ebenso von immenser Bedeutung. Auch sind diverse weitere Aspekt vor einer endgültigen Beschlussfassung zu prüfen.

Ratsherr Philip Schüller
SPD-Ratsfraktion

Ratsherr Stefan Kruber
CDU-Ratsfraktion
Ratsherr Michael Frey
CDU-Ratsfraktion

Ratsfrau Daniela Sonders
Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Ratsfrau Annkathrin Hübner
FDP-Ratsfraktion

Ratsfrau Dr. Susanna Swoboda
SSW-Ratsfraktion