Förderung der öffentlichen Sportstätteninfrastruktur

Die Verwaltung wird gebeten, eine aktualisierte Prioritätenliste für die Kieler Sportstätteninfrastruktur vorzulegen. Die Prioritätenliste soll eine Übersicht über den Sanierungsbedarf öffentlicher Sportstätten inklusive der Bäder enthalten. Außerdem sollen in der Liste auch die geplanten Neubauten, die sich aus den Beschlüssen der Ratsversammlung ergeben, sowie die notwendigen Neubauten gemäß Sportentwicklungsplanung dargestellt werden. Die Maßnahmen sind jeweils mit den Kostenschätzungen zu hinterlegen.

Die Prioritätenliste soll zur nächsten Ratssitzung vorgelegt werden.

Die Verwaltung wird darüber hinaus gebeten, der Ratsversammlung auf Basis der Prioritätenliste einen Vorschlag für ein Investitionspaket „Förderung des Breitensports“ vorzulegen. Das Investitionsvolumen soll dabei mindestens dem Umfang der städtischen Investitionen in den Umbau des Holsteinstadions entsprechen.

Besondere Herausforderungen für die Landeshauptstadt Kiel stellen zur Zeit die notwendigen Maßnahmen im Eiderbad Hammer, im Freibad Katzheide sowie in der Schwimmhalle Schilksee dar. Neben der Bäderlandschaft sind weitere öffentliche Sportstätten sanierungsbedürftig. Darüber hinaus ergeben sich durch das Bevölkerungswachstum und die Stadtteilentwicklung neue Bedarfe nach öffentlicher Sportstätteninfrastruktur. Seit 2013 liegt beispielsweise eine Bedarfsanalyse für eine Sporthalle in Wellsee vor.

Die von der Verwaltung zu erstellende Prioritätenliste soll für die Ratsversammlung eine Planungsgrundlage für die einzusetzenden Haushaltsmittel im Sportbereich darstellen.

Im „Masterplan Sport“ wird die besondere Bedeutung öffentlicher Sportstätten benannt. Da kurzfristig städtische Gelder für den Umbau des Holsteinstadions mobilisiert werden, soll im gleichen Maße die öffentliche Sportinfrastruktur profitieren. So können Breiten- und Spitzensport auf Augenhöhe gefördert werden.

Ratsherr Torsten Stagars
SPD-Ratsfraktion

Ratsfrau Lydia Rudow
Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Ratsherr Marcel Schmidt
SSW-Ratsfraktion