RBZ1: Teilung ohne Reibungsverluste

Wir begrüßen die anstehende Teilung des RBZ1. Auf der Verwaltungsebene der Schule hatte sich die Situation seit der Zusammenlegung der sieben Kieler Berufsschulen im Jahr 2010 zuletzt immer mehr zugespitzt. Da zu viele Verwaltungsaufgaben innerhalb des Lehrkörpers auf zu wenige Schultern verteilt waren und die Umgestaltung in eine Anstalt öffentlichen Rechts zusätzliche Herausforderungen in der Verwaltung der Schule bedeuteten, blieb vieles unerledigt. Dass dieser Zustand nun absehbar repariert wird, freut uns, gerade auch für die Lehrerinnen und Lehrer, für die die Umgestaltung langfristig eine große Entlastung bedeuten wird.

Dabei ist es jedoch unerlässlich, dass die Teilung sowohl für die Lehrer- als auch für die Schülerschaft mit möglichst wenigen Reibungsverlusten einhergeht. Da strukturelle Neugestaltungen nicht selten einen organisatorischen Kraftakt bedeuten, werden wir den Vorgang gemeinsam mit der Stadtverwaltung eng begleiten. Wir wollen sicherstellen, dass die Teilung des RBZ1 nicht mittelfristig zu noch größeren Belastungen bei Personal und Schülern führt. Gleichzeitig gilt es, die Folgen für die Stadt, wie ggf. zu tätigende Investitionen und Baumaßnahmen nicht aus dem Blick zu verlieren.

Dies erklären zur geplanten Aufteilung des Regionalen Berufsbildungszentrums Soziales, Ernährung und Bau (RBZ1) in zwei einzelne Schulen Beate Friedrichs-Heinemann, schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion und Marcel Schmidt, personalpolitischer Sprecher der SSW-Ratsfraktion.