Hörn: Wichtiges Wohnprojekt mit Anteil an sozialem Wohnungsbau

Das Hörnprojekt mit einem Investitionsvolumen von 120 Millionen Euro ist ein wichtiger Baustein der Stadtentwicklung an einer zentralen Stelle. Hier kann auch Wohnen mit einem Anteil an sozialem Wohnungsbau verwirklicht werden. Dabei begrüßen wir, dass sich die bewährten regionalen Wohnungsbauunternehmen zusammengeschlossen haben, um das gesamte Areal in differenzierter Formgebung, aber in einem einheitlichen städtebaulichen Konzept zu bebauen. Die gesamte Hörnsanierung wird so zu einem Erfolgsprojekt.

Die von uns vorangetriebene Belebung der Innenstadt entfaltet auch an dieser Stelle neue Dynamik. Die verbleibenden Grundstücke am Germaniahafen und die wasserseitigen Grundstücke der Hauptgenossenschaft Nord AG einzubeziehen, wäre ein guter Schritt, um eine gesamtheitliche Lösung zu verwirklichen. Eine solche Projektgemeinschaft zu bilden, sollte modellhaft für weitere Projekte sein.

Bei den geplanten 342 Wohnungen sehen wir die Möglichkeit, familienfreundlichen und preiswerten Wohnraum in zentraler Lage zu schaffen. Sinnvoll wäre dabei, dass Grundrisse entstehen, die verschiedene Wohnungsgrößen ermöglichen, um auf die Entwicklung des Wohnungsmarkts reagieren zu können. Veränderbare Wohnungsgrößen erlauben so eine flexible Anpassung an den Bedarf.  Deshalb freuen wir uns auf die zu erwartenden Ergebnisse des Architektenwettbewerbes auf der Grundlage des städtebaulichen Konzeptes. Dabei wollen wir darauf achten, dass ein entsprechender Wohnungsmix in einer ansprechenden Architektur entsteht.

Dies erklären zum Hörnprojekt die wohnungspolitischen Sprecher Claus Wittig (SPD-Ratsfraktion) und Arne Langniß (Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen) und der Fraktionsvorsitzende Marcel Schmidt (SSW-Ratsfraktion).