Bedeutender Schritt gegen Missbrauch und für gleiche Löhne

Mit der Einigung des Bundes zur Reform der Leiharbeit liegt uns erstmalig eine gesetzliche Regelung vor, die die Rechte der Leiharbeitnehmer/innen in unserem Land stärkt. Wir erwarten, dass damit die Lohndrückerei endlich beendet wird. Leiharbeiter/innen verdienen den gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Die gesetzliche Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten für Zeit- oder Leiharbeiter/innen war ein erster Schritt in die richtige Richtung, den es gilt, weiterzuverfolgen.

Dauerentleihung wird es damit zukünftig nicht mehr geben. Gemeinsam mit hunderttausenden Arbeitnehmer/innen in der Leih- und Zeitarbeit setzen wir weiterhin auf bessere Arbeitsbedingungen, weil es in Zukunft klare Regeln für Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen gibt, um den Missbrauch bei Leiharbeit und Werkverträgen zu bekämpfen. Damit ist der Weg nun frei für die zügige weitere Beratung des Gesetzentwurfs im Kabinett. Als Rathauskooperation werden wir uns auch weiterhin für gute Arbeit einsetzen.

Dies erklären zur Einigung der Reform der Leiharbeit die wirtschaftspolitischen SprecherInnen Özlem Ünsal (SPD), Dirk Scheelje (Grüne) und Oliver Buhmann (SSW) und die arbeitspolitischen Sprecher Peter A. Kokocinski (SPD) und Marcel Schmidt (SSW).