Alternativantrag zur Drs. 0048/2016 „Beendigung des Verkehrsversuches Hasseer Straße“

Die Verwaltung wird aufgefordert, dem Bauausschuss schriftlich die Möglichkeiten, Kosten und eine Bewertung der folgenden Maßnahmen vorzulegen:

  1. Lärmreduktion in der im Zuge des Verkehrsversuches nunmehr stärker belasteten Alten- und Neuenrade; dabei sind insbesondere die notwendigen Aufwendungen für die Erneuerung des schadhaften Straßenbelages in der Neuenrade sowie den Austausch des Kopfsteinpflasters in der Altenrade aufzuzeigen;
  2. Ausweisung einer Tempo 30-Zone im Bereich Uhlenkrog/Hasseer Straße;
  3. Aufpflasterung der Querung des Uhlenkroges am Eingang bzw. am Ausgang des Tiergeheges;
  4. Führung des Busverkehrs wieder vorbei am Seniorenheim Uhlenkrog mit Wiedereröffnung der ehemaligen Haltestelle.

Die Geschäftliche Mitteilung Drs. 0133/2016, Kontakte mit Betroffenen sowie ein Ortstermin haben den Antragstellerinnen und Antragstellern deutlich gemacht: Es bedarf der Ergänzungen in Bezug auf die Ausgestaltung des laufenden Verkehrsversuches Hasseer Straße. Diese sollen hiermit geprüft werden.

Insgesamt ist festzuhalten, dass der Verkehrsversuch bisher unter Bedingungen stattgefunden hat, die einer dort üblichen Verkehrssituation nicht entsprechen (Baustellen Rendsburger Landstraße). Dementsprechend können die bisherigen Ergebnisse nicht zur Grundlage einer objektiven Bewertung geschweige denn von aktuellem Handeln gemacht werden. Handeln unterhalb einer Entscheidung über eine Fortführung soll dies jedoch nicht ausschließen.

Michael Wagner
SPD-Ratsfraktion

Ratsherr Arne Langniß
Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Holger Balbierski
SSW-Ratsfraktion