Änderungsantrag zur BV 0118/2016 Bereichsplanung Kieler Süden: Funktionale und gestalterische Qualitäten der neuen Baugebiete

Auf Seite 4 wird unter dem 3. Aufzählungszeichen von b) der Text ersetzt durch:

  • Schaffung von mindestens 22,5% öffentlich geförderten Wohneinheiten der Gesamtzahl von Wohneinheiten.

Danach wird wie folgt ein Spiegelstrich hinzugefügt:

  • die Möglichkeit öffentlich geförderten Wohnraum in Eigentum umzuwandeln und somit gefördertes Eigentum als Altersabsicherung zu schaffen, soll geprüft und nach Möglichkeit umgesetzt werden.

 

In Anlage 2 werden in der Übersichtstabelle folgende Änderungen vorgenommen:

Handlungsfeld:„Nachhaltigkeit durch Vielfalt“

 

Absatz 1- 3 werden ersetzt durch:

Vorgabe eines festen Wohneinheitenschlüssels:

  • 40 % der Wohneinheiten (WE) im Einfamilienhausbau als Eigentum (EFH, DHH, RH)
  • 5 % der WE im Einfamilienhausbau (DH, RH) als öffentlich geförderte WE
  • 20% der WE im Geschosswohnungsbau im Eigentum
  • 17,5% der WE im Geschosswohnungsbau zur Miete (nicht gefördert)
  • 17,5% der WE im Geschosswohnungsbau als sozialer Wohnungsbau

Durch die Änderungen soll ein deutlich höherer Anteil an öffentlich geförderten Wohneinheiten geschaffen werden. Um eine verstärkte „Durchmischung“ der sozialen Strukturen zu erreichen, sollen hierfür auch Reihenhäuser oder Doppelhaushälften in das Segment des sozialen Wohnungsbaus übernommen werden.

Ferner soll zur Vermeidung von Altersarmut geprüft und nach Möglichkeit umgesetzt werden, wie Mieter von Sozialwohnungen diese langfristig als Eigentümer übernehmen können.

Ratsherr Claus Wittig
SPD-Ratsfraktion

Ratsherr Arne Stenger
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Bürgerl. Ausschussmitglied Holger Balbierski
SSW-Ratsfraktion